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Ein außergewöhnliches Kulturfest

Berlin/Gelsenkirchen – Es ist sicherlich nicht alltäglich, wenn inzwischen 37 demokratische und fortschrittliche Initiativen, internationale revolutionäre Parteien und Organisationen, Bündnisse und Bewegungen sowie Migrantenorganisationen in Europa zu einem gemeinsamen Kulturfest einladen, (siehe beiliegenden Flyer). Das ist ein praktisches Gegenprogramm zur rassistischen Hetze a la Thilo Sarrazin. Das Internationale Kulturfest ist eine Initiative der gleichberechtigten Zusammenarbeit. Es entspricht einem wachsenden Bedürfnis, über Ländergrenzen hinweg gemeinsam zu handeln, zu kämpfen, Erfahrungen auszutauschen, die Kräfte gegen die Herrschenden zu bündeln – und nicht zuletzt gemeinsame Kultur und Feste zu pflegen.

Es besteht dort besonders die Möglichkeit, das ICOR-Projekt kennenzulernen. Fast 70 revolutionäre Parteien und Organisationen rund um die Welt beteiligen sich derzeit an der Schaffung einer internationalen Organisation zur Koordinierung ihrer praktischen Tätigkeit (ICOR). Sie sind der Meinung, dass die Zeit reif ist, eine neue Stufe der länderübergreifenden Koordination und Kooperation zu entwickeln.

Die Veranstalter freuen sich ein vielseitiges Kultur-Programm anbieten zu können. Dazu gehören u.a. Grup Haykiris“ –Folklore aus der Türkei/Kurdistan und Arbeiterlieder, HORSTsTheaterMASCHin’ mit Liedern aus dem Arbeiteraufstand 1920 im Ruhrgebiet Kostas Papanastasiou singt Lieder von Mikis Theodorakis, „Alfonon AL Shabia Group“ (Berlin) – Arabisch-palästinensische Jugend- und Kindertanzgruppe, „Die Bandbreite“ (Duisburg) – Polit-Pop-Gruppe, Musik und Tanz von den Philippinen, Gedichte von Pablo Neruda, Nazim Hikmet und Bertolt Brecht, Capoeira Angola (Berlin) – brasilianischer Kampftanz, Muharrem – kurdischer RAP, Ozan Hikmet – Volkssänger.

Informationen: http://www.internationales-kulturfest.de

Pressemitteilung von: Hayri Imak (Pressesprecher Yek-Kom), Süleyman Gürcan (Vorsitzender der ATIF), Jörg Weidemann (Pressesprecher MLPD) und D. Gürsel (BiR-KAR)