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Weihnachtszeitgedanken

Bildquelle: Pixelio // Fotograf: Kora Polster

von Dieter Carstensen
Wenn es etwas gibt, woraus ich mir absolut nichts mehr mache, dann ist es Weihnachten. Ich hasse Weihnachten, all die damit verbundene Verlogenheit, den Kaufrausch, die Völlerei zum „Fest“, wo die Leute saufen und fressen, bis sie nicht mehr aus den Augen gucken können, das Geld zum Fenster raus werfen bis zum Erbrechen, für lauter Unsinn, den sie nicht wirklich brauchen, aber für den Obdachlosen am Supermarkt um die Ecke, der da frierend und bettelnd stand, hatten sie nicht mal einen Euro übrig! Kein Fest ist für mich so verlogen, wie Weihnachten, ich hasse dieses „Scheißfest“ gerade zu.

Die sogenannten „Christen“ feiern es, weil angeblich an dem Tag ihr „Heilsbringer“ Jesus in Jerusalem geboren wurde.

Alleine das ist schon eine nachweisliche historische Lüge. Jesus wurde an einem anderen Tag und in einem anderen Jahr geboren.

Der Beweis dafür ist leicht zu erbringen, die Wissenschaftsseite „Planet Wissen“ z.B. schreibt:

„Auch wenn die Wissenschaft nicht viel über die Geburt Jesu und die ersten Jahre weiß, eines ist sicher: Jesus ist weder in der Nacht zum 25.12. noch im Jahre 0 geboren. Ursache für diese falsche Datierung sind historische Missverständnisse.“

Link zur Quelle: http://www.planet-wissen.de/kultur_medien/religion/geburt_jesu/index.jsp

Weihnachten wurde von den „Christen“ auf den 24. Dezember festgelegt, weil es für die Germanen der Tag der Sonnenwende war, der Tag der Zeitenwende, von der dunklen Jahreszeit auf die wieder länger werdenden Tage, was in Zeiten ohne Strom und elektrischem Licht von wirklicher Bedeutung war und sie die Germanen zu ihrem „Glauben“ bekehren wollten.

Alles erfunden und erlogen, von den selbsternannten „Christen“, was mit Weihnachten zusammen hängt, im Internetzeitalter kann sich jeder denkende Mensch die wahren Ursprünge von Weihnachten selber „ergooglen“, kein Problem.

Aber wenn das Volk an den von den Christen erlogenen Unsinn „glauben“ will, so soll es das tun.

„Unbefleckte Empfängnis“ z.B., geht biologisch betrachtet, nach unserem heutigen Wissenstand überhaupt nicht, ist also nichts als Lüge und Betrug, der sogenannten „Gläubigen“, wird aber als Wahrheit verkauft.

Mit „Gläubigen“ kann ich nichts, absolut nichts anfangen. Glaube ist für mich nichts anderes als Aberglaube, pures Mittelalter, entstanden aus der Angst der Menschen, dass niemand von uns weiß, was vor der Geburt und nach dem Tod wirklich ist.

Psychologisch betrachtet, sind dies uns angeborene, so genannte „Urängste“, welche wir so zu sagen mit der Geburt in die Wiege gelegt bekommen und welche viele Menschen ihr Leben lang beschäftigen und die sie nur mit „Glauben“ meinen bewältigen zu können.

Ich halte z.B. Menschen, die an eine Hölle, eine Wiedergeburt oder einen männlichen Gott glauben, für geistig schwer krank!

Wer sagt denn, dass „Gott“ ein Mann ist? Weiß doch niemand, könnte ja auch eine Frau sein, oder?

Frauen, die an eine monotheistische Religion mit einem Mann als Gott glauben, halte ich sowieso für vollbescheuert!

Als Frau an „männliche“ Götter glauben, wie bescheuert muss man da sein, wenn man das alltägliche Unrecht auf dieser Welt betrachtet, was gerade Frauen angetan wird?

Man gucke sich doch diese Tattergreise in Rom an, die sich „Stellvertreter Gottes auf Erden“ nennen.

Eine der größten Lügengeschichten, welche die Glaubensgemeinschaften gerne verbreiten, ist, dass todkranke Menschen auf dem Sterbebett im Hospiz oder Krankenhaus, welche ihr Leben lang nicht an den Schabernack mit den Gott geglaubt haben, auf einmal nach einem Seelsorger fragen und sich zu Gott bekehren wollen.

Meine Großeltern sind damals aus der Kirche ausgetreten, 1933, als die Kirchen offen mit den Nazis sympathisierten und paktierten.

Es gab, auch in den Kirchen, Widerstand gegen die Nazis, dafür wurden manche aufrechte Pfarrer umgebracht, aber die Masse der „Gläubigen“ hat bei den Nazis mit gemacht, aber die „Gläubigen“ haben ja auch Hexen gefoltert und verbrannt.

Ich habe mit vielen Krankenschwestern, welche Todkranke gepflegt haben, gesprochen, im Lauf der Jahre, zu der Frage, ob sterbende Menschen, die nie an Gott glaubten, auf einmal nach einem Gott fragen würden.

Alle mit todkranken Menschen betrauten Pflegekräfte, mit denen ich gesprochen habe, verneinten dies und taten das in den Bereich der Ammenmärchen ab, was übrigens auch zahlreiche Studien zu Sterbehospizen ergaben.

Weder meine Oma, meine Mutter, noch mein Opa haben auf ihrem Sterbebett das Wort „Gott“ auch nur in den Mund genommen. Ich stamme aus einer zutiefst antifaschistisch eingestellten Familie, worauf ich stolz bin, wir haben den Kirchen ihre Mitläuferschaft mit den Nazis nie verziehen und ich werde es zeitlebens auch nie tun.

Das Einzige, was in diesem Leben wirklich zählt, ist, von wem man geliebt wurde und wen man geliebt hat, mit wem man befreundet war und wer einem Freundschaft zurück geschenkt hat.

An irgendein Jenseits zu glauben, wo einem alle Sünden erlassen werden, halte ich persönlich für die pure Vollidiotie. Man stelle sich mal vor, solche menschlichen Drecksäcke, Psychopathen und Massenmörder wie Hitler, Stalin und Mao Tse Tung würden im Jenseits neben einem sitzen!

Ich wäre der Erste, der diese drei Ausgeburten der Hölle auch im Jenseits in ein noch weiteres Jenseits entfernen würde. Was ich mit diesen Typen machen würde, dies zu schreiben, wäre nicht jugendfrei, aber „Freude“ hätten sie bestimmt nicht mehr, wenn ich mit ihnen fertig wäre.

Aber da es nach meiner Überzeugung weder Götter, noch ein Weiterleben nach dem Tod gibt, sondern nur das, wie wir mit anderen Menschen auf DIESER Welt real umgehen, muss ich mir darüber keine Gedanken machen.

Wer den „Gläubigen“ auch nur ein Wort glaubt, glaubt auch den Politikern, die sagen, die Rente sei sicher, der glaubt auch an den Bibabutzemann, den Weihnachtsmann und vielen anderen offenkundigen Schwachsinn mehr, die Päpste haben nachweislich mehr Menschenleben auf dem Gewissen, als Stalin und Hitler zusammen, durch das, was im Namen ihres sogenannten „Glaubens“ auf dieser Welt angerichtet wurde.

Ich persönlich glaube nur an meine real existierenden Freundinnen und Freunde, an die Liebe zu meiner Partnerin und sonst an gar nichts.