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Bahnblockade als Solidarität mit Stuttgart 21-Gegnern im Bonner Hauptbahnhof

Fünf vor zwölf – Anlehnungsblockade

Bonn (pr-sozial) – Etwa 30 Aktivisten versammelten sich heute Mittag auf dem Bonner Hauptbahnhof, um Solidarität mit den Stuttgart 21-Gegnern zu zeigen. Unter dem Motto: „Fünf vor zwölf – Anlehnungsblockade“ wurde ein Zug an der Weiterfahrt gehindert. Dabei skandierten die Blockierer Parolen wie: „Mappus und Grube ihr werdet verlieren. Stuttgart 21 Stopp!“ oder „Bürgerbahn statt Aktienbahn“. Die eiligst herbei gekommenen Sicherheitskräfte der Deutschen Bundesbahn konnten – trotz körperlichen Einsatzes – die Blockade jedoch nicht verhindern. Die Aktion stieß bei zahlreichen Reisenden auf Sympathie. Spontan beteiligten sich auch Passanten an der Blockade. Nach fünf Minuten erfolgreicher Blockade konnte der Zug dann weiterfahren.

„Die Deutsche Bahn muss damit rechnen, dass in den kommenden Tagen weitere Blockaden stattfinden werden. Ein Baustopp in Stuttgart ist sofort notwendig, denn es gibt eine deutliche Mehrheit in der Bevölkerung, die den Umbau des Bahnhofs von Stuttgart nicht will“, so eine Sprecherin der Gruppe gegenüber PR-SOZIAL.

An der Aktion waren  Aktivisten der Gewerkschaft ver.di, Erwerbslosengruppen, Antikapitalistische Aktion Bonn, Bonner Jugendbewegung und Erwerbslosen Forum Deutschland beteiligt.

Martin Behrsing