Acht Euro mehr Hartz IV ist ein weiterer schlechter Witz aus dem Hause von der Leyen

Donnerstag, 13. September 2012, 12:16

Foto: Martin Behrsing

Bonn – Das Erwerbslosen Forum Deutschland kritisiert die Anpassung des Hartz IV-Regelsatzes zum 1. Januar. „Acht Euro mehr Hartz IV ist ein weiterer schlechter Witz aus dem Hause von der Leyen und das Resultat einer willkürlich kleingehaltenen Datenbasis, so der Sprecher Martin Behrsing. Damit würden noch nicht einmal die Preissteigerungen gegen-über dem Vorjahr aufgefangen.

Nach wie vor würden transparente und nachvollziehbare Berechnungen des Regelsatzes auf Grundlage der Einkommens- und Verbraucherstichprobe 2008 (EVS 2008) fehlen. So sei nicht ersichtlich, warum gegenüber den unteren 15 bzw. 20 Prozent der Einkommensbezieher bei Hartz IV-Beziehenden willkürliche Abschläge in Höhe von ca. 170 Euro vorgenommen wurden. „Für die Bundesregierung scheint es so zu sein, dass man mit Hartz IV anscheinend weniger Essen muss oder weniger Strom, Kinderschuhe, Freizeit Fahrtkosten etc. benötigt. Nach dem Bildungs- und Teilhabepaket, der Zuschussrente ist die Erhöhung des Hartz IV-Satzes um acht Euro der nächste schlechte Witz, der einem allerdings das Lachen im Hals steckenlässt“, so Behrsing weiter.

Eine Antwort zu: Acht Euro mehr Hartz IV ist ein weiterer schlechter Witz aus dem Hause von der Leyen

  1. Hier ist ein interesantes eBook mit dem Inhalt einer umfassenden Bestandsaufnahme und Kritik an der Politik von Frau von der Leyen erschienen:

    http://www.xinxii.com/ursula-von-der-leyen-p-337552.html

    Das Buch zeigt anhand von Fakten die negativen Tendenzen auf und die selbst betroffene Autorin kann nicht umhin, ihrer satirischen Ader manchmal freien Lauf zu lassen. Ein insgesamt erschreckendes Bild zeichnet sich ab und ist deshalb so verstörend, weil die darin skizzierte Person mit ihrer Persönlichkeitsstruktur nicht ein privates oder näheres Umfeld beeinflusst, sondern als Ministerin für Arbeit und Soziales ein ganzes Land in Mitleidenschaft zieht – und aufgrund ihrer über die Leidenschaft für ein vereinigtes Europa bereits hinausgehenden Interessen, die sich auf „Globalisierung“ eingeschwungen haben, jetzt weitere „globale“ Kreise zieht. Dabei dient ihr Deutschland eher nur noch als Reservoir, aus dem sie schöpft … und schröpft …