Bedingungsloses Grundeinkommen – Chance für eine bessere Zukunft?

Mittwoch, 18. April 2007, 18:49

Gibt es Alternativen zur gegenwärtigen Sozialpolitik? Im Jahr des Protestes gegen den G8-Gipfel in Heiligendamm will attac Bonn Perspektiven aufzeigen, wie eine menschenwürdigere Zukunft für Alle möglich sein kann.

Bedingungsloses Grundeinkommen – Chance für eine bessere Gesellschaft?
Gibt es Alternativen zur gegenwärtigen Sozialpolitik? Im Jahr des Protestes gegen den G8-Gipfel in Heiligendamm wollen wir Perspektiven aufzeigen, wie eine menschenwürdigere Zukunft für Alle möglich sein kann.
Eine Veranstaltung von attac Bonn, Genug für Alle AG in Zusammenarbeit mit dem Rosa Luxemburg Club
Beginn: 26. April 2007 um 19.30 h
Ort: DGB-Haus, Endenicher Str. 127, Bonn

Unter dem Druck von Massenarbeitslosigkeit und der Zunahme prekärer Lebensverhältnisse gewinnt die Debatte um ein bedingungsloses Grundeinkommen immer mehr an Aktualität.
Wir dürfen soziale Sicherheit und Teilhabe an der Gesellschaft nicht weiter von Erwerbsarbeit abhängig machen.
Ein Umdenken ist erforderlich, damit Millionen von Menschen einen Ausweg aus der Perspektivlosigkeit von Ein-Euro-Jobs und Niedriglöhnen finden. Alle Menschen sollen ein Leben ohne Existenzängste leben können.

Wir definieren ein bedingungsloses Grundeinkommen anhand von vier Kriterien: 
Das bedingungslose Grundeinkommen steht allen Menschen individuell zu
Es muss in existenzsichernder Höhe gezahlt werden 
Es wird ohne Bedürftigkeitsprüfung ausgezahlt 
Es wird keinerlei Arbeitszwang erhoben

19.30 h Begrüßung von Charly Hörster, Rosa Luxemburg Club Bonn
19:40 h Paradigmenwechsel in der Sozialpolitik: Impulsreferat von Michael Seeland, attac Bonn, Rosa Luxemburg Club Bonn
19:50 h Fünf Gründe für ein bedingungsloses Grundeinkommen: Dagmar Paternoga, attac kokreis Genug für Alle AG bundesweit
20.30 h Die Frage der Finanzierung: Werner Rätz, Attac Koordinierungskreis
21.00 h Die Vorstellung verschiedener Finanzierungsmodelle: Jochen Klaubert, Attac Genug für Alle AG Bonn
(Moderation: Charly Hörster, Rosa Luxemburg Club)

anschließend Diskussion

Michael Seeland, Bonn