Hartz IV und Zwangsumzüge: Kampf um jede Wohnung!

Samstag, 30. Juni 2007, 15:38

Veranstaltungsreihe des Netzwerk: Linke Opposition in Köln Ehrenfeld am 10. Juli

Wem die ARGE bescheinigt, dass sein Wohnraum "nicht angemessen" sei, der muss umziehen – denn wer kann von 347 Euro im Monat selber zuzahlen? Dabei stellten die Verfasser der Broschüre „Wohnst du noch oder haust du schon?" (1) durch Recherchen der bundesweiten Kampagne gegen Zwangsumzüge fest, dass so gut wie jede Kommune die Mietobergrenze für die angemessene Miete für ALG II EmpfängerInnen zu niedrig ansetzt. Hierdurch häufen sich Verschuldung und Wohnungslosigkeit bei den Hartz IV-Betroffenen.

Eine Veranstaltung des NLO NRW
im Rahmen der Hartz IV Reihe
am 10. Juli 07 um 19.00 Uhr
in Köln, Bürgerzentrum Ehrenfeld, Venloer Str. 429
Unter Hartz IV ist das Grundrecht 'Freizügigkeit für alle' außer Kraft gesetzt.

Joachim Sombetzki von der Hartz IV-Selbsthilfegruppe im Industrie- und Sozialpfarramt Dieter Heisig, Gelsenkirchen, zugleich stellvertretender Vorsitzender im ver.di-Erwerbslosenausschuss Emscher-Lippe-Süd wird zur Situation Betroffener referieren und dazu, wie effektiv Widerstand geleistet werden kann

1 http://www.fhverlag.de/index_haupt2.ph
p?c=b&p=&UID=NS0ug6F84t