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Konferenz „Der Hauptfeind steht im eigenen Land!“

Volkes steht in Deutschland: der deutsche Imperialismus […]"

Deutschland ist längst zurück auf der internationalen Arena der Kriegstreiber. Weit über 7000 deutsche Soldaten sind unter anderem im Libanon, in Kosova, Bosnien-Herzegowina, Afghanistan, dem Horn von Afrika, dem Sudan, Georgien, Äthiopien und der Demokratischen Republik Kongo im Einsatz und führen dort Krieg gegen die Bevölkerung, besetzt diese Länder und plündert sie aus.

Die Kriegseinsätze werden mit vielerlei Vorwänden wie der „humanitären Hilfe“ und dem „Kampf gegen den Terror“ begründet. Aber in Wahrheit geht es einzig und allein um maximale Profite für den deutschen Imperialismus, für die Banken und anderer Monopolkonzerne. Deutschland ist eine der führenden imperialistischen Mächte der Welt. Imperialismus, das heißt auch weltweite Konkurrenz um die Neuaufteilung der Welt unter die Kapitalistenverbände. Dabei sind die Maßnahmen der deutschen Imperialisten vielfältig: Aufbau der EU als Konkurrenzzentrum, das es zukünftig auch mit den USA aufnehmen kann, diplomatische Erpressung anderer Völker bis hin zum Krieg. In direktem Zusammenhang damit werden die demokratischen Rechte immer mehr abgebaut und der Druck auf die Arbeiterklasse durch Sozialkahlschlag nimmt immer mehr zu.

 

Und daran wird sich auch nichts ändern, solange sich am ökonomischen System nichts grundlegend ändert und nicht mehr der Profit sondern die Interessen der Menschen im Zentrum stehen. Solange das System auf der Ausbeutung des Menschen durch den Menschen beruht und sich nach den Gesetzen des Profits bewegt, werden auch Kriege unvermeidlich sein.

 

Imperialistischer Krieg ist die Fortsetzung der Politik mit anderen Mitteln, und diese Politik beruht darauf, den Kapitalismus, also das System der Lohnsklaverei aufrechtzuerhalten. Reformen können daran nichts ändern. Aber die objektiven Bedingungen für eine Gesellschaft ohne Ausbeutung bestehen bereits. Dieses System, in dem nicht der Profit, sondern die Bedürfnisse der Menschen im Zentrum stehen, ist der Sozialismus.

 

Das war zu Anfang des letzten Jahrhunderts nicht anders als heute, und damals wie heute gibt es Menschen, die dies erkennen und gegen imperialistische Kriege und Besatzungen kämpfen. Vor dem I. Weltkrieg war es Karl Liebknecht, der die wahren Interessen des deutschen Imperialismus entlarvte und zum Kampf gegen imperialistischen Krieg und Militarismus aufrief. Für ihren revolutionären Kampf wurden er und Rosa Luxemburg im Auftrag des deutschen Kapitals und der SPD-Regierung am 15. Januar 1919 brutal ermordet. Doch ihr Ruf ist nicht verhallt, sein Echo erklingt alle Jahre auf der LLL-Demonstration in Berlin und auf allen anderen Kundgebungen und Demonstrationen gegen imperialistische Kriege und Besatzungen.

 

Wir, die Antiimperialistische Aktion veranstalten am 12. Januar 2008 eine Konferenz, bei der wir einerseits über den deutschen Imperialismus und seine Rolle als weltweiter Kriegstreiber diskutieren wollen, andererseits über die Frage, wie wir den Kampf gegen den deutschen Imperialismus konkret organisieren können.

Die Konferenz soll konkret und praktisch sein: Deshalb sind eure Meinungen und Beiträge gefragt! Kommt zur Konferenz der Antiimperialistischen Aktion am 12. Januar in Berlin und diskutiert mit uns!


Programm:

Kurze Referate und lange Diskussionen zu folgenden Themen:


Für Essen, Getränke und Übersetzung ins Türkische ist gesorgt


Beginn 13.00 Uhr (bis etwa 19.00 Uhr)

Ort: Mehringhof (Gneisenaustr. 2a, U6/7 Mehringdamm)

 

Eintritt frei!