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Die Organisierung der Unorganisierbaren

Veranstaltung  am Dienstag 9.9.08, 19:00 Uhr, 

 

Alte Feuerwache, Cafeteria, Gathe 6, Wuppertal
Der Kampf von illegalen LagerarbeiterInnen in Brooklyn und Queens (New York) gegen Ausbeutung und Rechtlosigkeit.

 

Die Organisierung der Unorganisierbaren

Eine Veranstaltung mit Stephanie Basile (New York City) 

Die Veranstaltung wird organisiert von Basis Initiative Solidarität (BaSo) in Zusammenarbeit mit den "Industrial Workers of the World" 

Neben dem Vortrag und der anschließenden Diskussion wird ein Videos von Aktionen und Protesten gezeigt. 

Worum geht es? 

Stephanie Basile wird als aktives Gewerkschaftsmitglied auf Abendveranstaltungen in verschiedenen deutschen Städten über die Organisierungsbemühungen der New Yorker Wobblies und den Kampf von LagerarbeiterInnen in Brooklyn gegen ihre abenteuerlichen Arbeitsbedingungen sprechen. 

Ferner zeigt sie kurze Videos von Aktionen und Protesten. 

Stephanie Basile 

…ist Mitglied der New Yorker Industrial Workers of the World und ist seit 2006 als eine Organizerin der IU 460 Foodstuffs Kampagne der IWW tätig. Sie ist 24 Jahre alt und arbeitet momentan in zwei Jobs: bei einer gemeinnützigen Organisation und in einem veganen Schuhgeschäft. Sie war darüber hinaus in feministischen Projekten aktiv und bei Bemühungen, gegen die Gentrifizierung New Yorker Stadtteile vorzugehen. 

Die Frage, wie sich illegale ArbeiterInnen organisieren können und wie Gewerkschaften und andere Initiativen auf dem Feld der Schwarzarbeit und illegalen Beschäftigung agieren können, ist in Deutschland weitgehend ungelöst. Die Veranstaltungsreihe bietet erste Anregungen und außerdem die Möglichkeit der Kontaktaufnahme über den großen Teich. 

Wir haben es hier mit einer doppelten Globalisierung zu tun. ArbeiterInnen aus Mexiko und Guatemala verladen in der New Yorker Hafengegend Fisch und Meeresfrüchte in LKWs und fahren sie in Feinschmecker-Restaurants entlang der US-amerikanischen Ostküste. 

Sie arbeiten mindestens 60 Stunden in der Woche, mitunter über 100 Stunden. Sie werden weit unter dem gesetzlichen Mindestlohn von derzeit 5,85 USD bezahlt. Auf 

diesem schwierigen Kampfterrain -illegale Einwanderer vs. Turbo-Kapitalisten -ist es den Industrial Workers of the World in New York gelungen, die ArbeiterInnen von bislang 10 Lager-und Großhandelsfirmen zu organisieren. 

 


Weitere Veranstaltungen 

Mittwoch 3.9. Stuttgart -Zukunftsforum Gewerkschaften Stuttgart 

Donnerstag 4.9. Frankfurt/M -IWW Frankfurt 

Samstag 6.9. Köln -IWW Köln 

Montag 8.9. Bochum -Labournet Germany und Bahnhof Langendreer 

Mittwoch 10.9. Bremen -FAU Bremen 

Donnerstag 11.9. Hamburg -Jour Fixe Gewerkschaftslinke 

Freitag 12.9. Göttingen (angefragt) -Göttinger Betriebsexpress 

Montag 15.9. Berlin -FAU Berlin 

Organisatorin der Veranstaltungen ist der Industrial Workers of the World (IWW) im deutschsprachigen Raum 

Postfach 19 02 03, 60089 Frankfurt/M 

Website: www.wobblies.de, E-Mail: iww-germany@gmx.net

 


BaSo Adresse: BaSo, Freyastr. 47, D42117 Wuppertal,