Der Angriff auf die freiheitliche Kultur – Wir können Helden sein

Mittwoch, 15. August 2007, 10:38

Am Beispiel von „Neuer Weltordnung“ und ihrer  historischen Parallelen sowie des Angriffes auf die Familien und der Bevölkerungsaustausch in Westeuropa  
Essay v. Klaus Jaeger

Vorwort
„Glühend für die Idee der Menschheit, gütig und menschlich gegen den einzelnen Menschen, und gleich gültig gegen das ganze Geschlecht, wie es wirklich vorhanden ist – das ist mein Wahlspruch.“
( FRIEDRICH SCHILLER "An Benjamin von Erhard, 5. Mai 1795")

Was einer unserer Kulturhelden , der Große Friedrich Schiller, als seinen Wahlspruch hatte, bedeutet nichts anderes, als sich standhaft auf die Seite der Freiheiten der Menschen zu schlagen, mit gleicher Standhaftigkeit, mit gleicher Gültigkeit  für alle Völker und Nationen und Menschen. Dieses Verhalten macht jeden Menschen zu einem Helden, so niedrig er auch in der Achtung der Despoten stehen mag.

Was mag dieser Nebensatz bedeuten: „…, wie es wirklich vorhanden ist – …“ ? Antwort gibt uns der Große Friedrich selbst: „Der Mensch ist – ehe er etwas anderes ist – ein empfindendes Wesen.“ ("Über das Pathetische")

Die Empfindungen des Menschen mit in den politischen Blick zu nehmen – dies Verdienst gebührt ihm und Immanuel Kant und sogar europäischen Monarchen des 16. Jahrhunderts,  wie der  Königin Elisabeth I. von England und Heinrich IV., König von Frankreich, die sich aktiv und unterstützend auf der Seite der Freiheitskämpfer in die Freiheitskämpfe der europäischen Völker einschalteten  – nicht aber den derzeit Herrschenden.[1] Letztere vergehen sich gegen die natürliche Empfindsamkeit der Menschen, insbesondere gegen unser Gerechtigkeitsgefühl.

Diese Vergehen finden ihren Ausdruck in den verschiedenen Anschlägen gegen die Freiheit und die Gerechtigkeit, die dazu dienen, eine „Neue Weltordnung“ zu errichten;  diese Anschläge  sollen nun hier behandelt werden.

Es kommen die Mittel zur Errichtung einer „Neuen Weltordnung“ zur Sprache; es sei schon an dieser Stelle auf die Arroganz der Formulierung „Neue Weltordnung“ hingewiesen – denn es ist Anmaßung sondergleichen, die Welt neu ordnen zu wollen – denn die Schöpfung ist von natürlicher Ordnung und perfekt erschaffen; und die Völker der Welt geben sich aus ihrem Naturrecht heraus ihre eigene Ordnung. Wir leben im Kosmos, und das Wort Kosmos heißt nichts anderes als Ordnung.

Dass es sich bei dem Projekt „Neue Weltordnung“ nicht um einen historischen Einzellfall handelt, werden wir im folgenden darstellen.  

Wir nehmen primär innerdeutsche und europäische  Verhältnisse in den Blick, denn um andren zu helfen, muss das deutsche Volk sich zuerst selber helfen.

Neue Weltordnung und historische Parallelen
Zitat:
"Man kann den Sinn und die historische Mission unserer Zeit in einem zusammenfassen: Ihre Aufgabe ist es, die Kulturmenschheit neu zu ordnen, an die Stelle des bisher herrschenden gesellschaftlichen Systems ein neues zu setzen. Alle Um- und Neuordnung besteht nun in zweierlei: In der Zerstörung der alten Ordnung und im Neuaufbau der neuen.

Zunächst einmal müssen alle Grenzpfähle, Ordnungsschranken und Etikettierungen des bisherigen Systems beseitigt und alle Elemente des Systems, die neu geordnet werden sollen, als solche, gleichwertig untereinander auseinander gelegt werden. Sodann erst kann das zweite, die Neuordnung dieser Elemente, begonnen werden. Sodann besteht denn die erste Aufgabe unserer Zeit in der Zerstörung: Alle sozialen Schichtungen und gesellschaftlichen Formungen, die das alte System geschaffen hat, müssen vernichtet, die einzelnen Menschen müssen aus ihren angestammten Milieus herausgerissen werden; keine Tradition darf mehr heilig gelten; das Alter gilt nur als Zeichen der Krankheit; die Parole heißt: was war, muss weg.

Die Kräfte, die diese negative Aufgabe unserer Zeit ausführen, sind auf wirtschaftlich-sozialen Gebiet der Kapitalismus, auf dem politisch-geistigen die Demokratie. Wie viel sie bereits geleistet haben, wissen wir alle; aber wir wissen auch, dass ihr Werk noch nicht ganz vollbracht ist. Noch kämpft der Kapitalismus gegen die Formen der alten, traditionellen Wirtschaft, noch führt die Demokratie einen heißen Kampf gegen alle Kräfte der Reaktion. Vollenden wird das Werk der militärische Geist. Sein Uniformierungsprinzip wird die negative Aufgabe der Zeit restlos durchführen: Wenn erst  alle Glieder unseres Kulturkreises als Soldaten unseres Kultursystems uniformiert sind,  ist diese Aufgabe gelöst.“
Zitiert aus: (Nahum Goldmann: Der Geist des Militarismus, Stuttgart/Berlin, Deutsche Verlagsanstalt; 1915, Seite 37 f)

Hintergrundinformationen hier:
 http://www.flegel-g.de/Bilderberg/bilderberger.html

Wir erinnern uns an die Aussagen des George Bush, Ex-Präsident der USA, Vater des gegenwärtigen Amtsinhabers, über die „New World Order“, die „Neue Weltordnung“, die er mit den Golfkriegen, und anderen Maßnahmen, zu errichten gedachte; diesen Plan verfolgt der Sohn, als öffentlicher Führer einer international organisierten,  despotischen Clique (dem Militärisch-Industriellen Komplex) auch – betrachtet man die Handlungen und Unterlassungen dieser hinsichtlich der Menschheit und ihrer natürlichen Rechte.

Nie zielt die Absicht dieser Clique auf das Glück der Menschheit, nur auf ihre Alleinherrschaft und ihren Profit ist ihr Handeln gerichtet; sie haben den fanatischen Glaubensdespotismus früherer Jahrhunderte, der in dem Alleinherrschaftsanspruch der Monarchie und der Katholischen Religion bestand,  insbesondere den Despotismus Phillips des Zweiten von Spanien, dem verabscheuungswürdigsten,  mächtigsten und reichsten  europäischen Monarchen, nur durch ihren Marktliberalismus – u. ihre Geldideologie ersetzt.

Die Parallele zwischen Phillip dem Zweiten von Spanien , als höchstrangigem Vertreter einer unmenschlichen Herrschaft, und George Bush dem Zweiten, und all ihrer Anhänger soll hier erläutert werden.

I. Die Parallelen zwischen der Vorherrschaft der USA und der Herrschaft Phillips des Zweiten

Bei der wikipedia findet man einen nur oberflächlich recherchierten Artikel über Phillip II. von Spanien, (* 21. Mai 1527 in Valladolid; † 13. September 1598 in El Escorial bei Madrid) , hier:
http://de.wikipedia.org/wiki/Philipp_II._(Spanien)

Mehr und besser Recherchiertes über Phillip II.  hat uns Friedrich Schiller in seinen Historischen Schriften zu bieten; dort finden wir Detaillierteres über Phillip II. von dem französischen Philosophen, Autor u. Professor für Geschichte, Louis – Sebastien Mercier, (1740 – 1814).[2]

Phillip II.  erbte ein Weltreich und hinterließ gigantische Schulden und ein durch Kriege zertrümmertes Europa, das sich nach dem Westfälischen Frieden von Münster 1648 n. Chr. siegreich und frei aus der Asche der Zerstörung erhob.  

Wir wollen bei der Lektüre von Mercier’ s Schrift im Sinn behalten, dass wir den Glaubensfanatismus von Phillip II.  gespiegelt sehen sowohl in der Zugehörigkeit des Bush – Clans zu der extremistischen amerikanischen Sekte der Evangelikalen, als auch ihres, und ihrer weltweit operierenden Helfer, Bekenntnisses zum praktiziertem u. extremen Marktliberalismus (oder Kapitalismus).   

Mercier schreibt über Phillip II. unter anderem:
„Kein Tyrann, finster und grausam wie dieser, bestieg seit Tiberius den Thron. Phillip der Zweite ließ das Schiff der römischen Kirche auf einer See von Menschenblut treiben. Einverstanden mit dem Inquisitionsgericht, dessen barbarische Verfolgungen in Flandern, Spanien, Amerika er beförderte, grausam von Natur und nach Grundsätzen, mußte er noch zugleich sein Vertrauen an zwei Kreaturen verschenken, die seiner vollkommen würdig waren, an den Kardinal Granvella und den Herzog von Alba. Beiden überließ er seine königliche Macht, denn beide waren wie er unmenschlich und unerbittlich.
Seine Absicht war, die furchtbare Gewalt, die er schon besaß, durch eine geistliche Monarchie zu verstärken, weil er wußte, daß sich die letztere über den ganzen Menschen erstreckte. Ebenso wie die göttliche Regierung die ganze Schöpfung umfasst, sollte der Despotismus des Glaubens ihm die ganze politische Welt unterjochen. Jeder Aufrührer wäre dann zugleich Ketzer, und jeder Ketzer würde als Aufrührer behandelt. Man hätte sich gegen den Monarchen vergangen, sobald man sich von der Formel seines Glaubens entfernte. Eine solche Tyrannei des Gewissens – die schlimmste aller schlimmen Regierungsformen – wollte Phillip in seinen Staaten errichten. Er wollte seine irdische profane Gewalt mit einem göttlichen Zepter vermählen.
(Im von den EU Despoten geplanten Grundlagenvertrag ist erwähnt, dass das Stören der Wirtschaftsordnung dem Hochverrat gleich zu setzen wäre. So werden Kritiker des totalen Marktliberalismus, dem Glaubenssystem der Herrschenden, sowohl ketzerische als auch aufrührerische Verbrechen unterstellt und entsprechend mit der Todesstrafe geahndet. Anm. K. J. )   
Die kirchliche Regierung hatte schon seit Jahrhunderten die Form der alten römischen angenommen. Ihre Maximen, von dem marktschreierischen Prunk der Zeremonie unterstützt („Brot u. Spiele“ in Rom; heute : Fernsehen u. Sport- u. andere „Events“, Werbung u. zur Schau gestellte Nationalismen wie Fahnen, Militärparaden, u. „Gipfeltreffen“, bunte u. grelle Medien u. Meinungsmanipulationen durch letztere. Anm. K. J.) hatten eine verführerische blendende Außenseite, der Wille wurde gefesselt und alle Gewissen unter einem einzigen Gottesdienste vereinigt; dann freilich waren nur wenig Schritte zu einem einzigen Gesetz. Eben darum dachten auch schon mehrere Fürsten auf eine Wiedervereinigung der Monarchie mit dem Priestertum und glaubten durch diesen Kunstgriff sich einer grenzenlosen Gewalt zu versichern. Aus keinem anderen Grund gestand Phillip der Zweite, der es in Anschlägen dieser Art allen seinen Vorgängern und Zeitgenossen zuvortat, dem römischen Bischof die Unfehlbarkeit zu; er selbst wollte sich dieses Vorrecht in seinen Staaten anmaßen und mit dem heiligen Kreuz so gut als mit seinem Schwerte befehlen. Es lag ihm daran, jeden Widerspruch abzuschneiden wo sein Vorteil im Spiel war; man sollte zittern, wenn er sein Kruzifix in die Hand nahm; der intoleranteste Pfaffe sprach aus dem Mund des unempfindlichsten Königs.
Notwendig mußte das einen Geist der Verfolgung (Innenminister Schäuble u. alle seine Datenspione aufgepasst ! Anm. K. J.) entzünden, welcher bald in einen politischen Fanatismus überging. Dieses Gift verbreitete sich bald durch alle Adern der Regierung, alles ward der Religionsmeinung (heute: dem Marktliberalismus. Anm. K. J.) untergeordnet und aufgeopfert. Wer sich unterstand zu denken, wurde hinweggeschafft, was nur den Geist der Untersuchung atmete, verdächtig gemacht und gebrandmarkt. Unnatürliche Ausschweifung einer Religion, die sich auf allgemeines Wohlwollen gründet! (Gründen sich nicht auch die Demokratien des Westens auf „allgemeines Wohlwollen“ , das  „good government“ ? Anm. K. J.)
Dieser schändliche Despotismus verunstaltete bald alle Zweige der Gesetzgebung und machte sie kleingeistisch und grausam. […] Ein finsterer und grausamer Aberglaube (ähnlich ist heute: „Wirtschaftswachstum ist die Lösung aller Probleme der Menschheit“, wie es der gegenwärtige Marktliberalismus hinaus posaunt. Anm. K. J.) verschlang das Licht der Vernunft und errichtete seinen Thron auf den Trümmern der Gewissensfreiheit. Dieses traurige Los traf alle spanischen Reiche – der Fanatismus legte in diesem weiten Erdstrich der Dummheit seine Pflanzungen an, und das Volk wurde zum Tier hinunter gestoßen. Aber dennoch hinterging der Erfolg die Erwartungen, die man sich von diesem Verfahren gebildet hatte. Der Mensch, von dem doppelten Joch der Sklaverei und der Dummheit belastet, schweift gerne von einem Extrem zum anderen und geht von einem blinden Gehorsam zu zügellosen Empörungen über. So fand sich endlich Phillip der Dritte gezwungen, die vereinigten Provinzen für einen unabhängigen Staat zu erklären, und mußte sich anheischig machen, ihren Handel hinfort weder in Indien noch in Amerika anzufechten.“          

Phillip II. ging es wesentlich nicht um die Religion, sondern, unter Anfeuerung der Priester, ging es ihm um die Besitzungen der Geistlichen; „sie stellten die Mysterien zur Wache über ihr angemaßtes Eigentum.“ (Zitatquelle s. Fußnote 2)

Wir erinnern uns an folgenden Satz aus dem o. gen Text:
„[…]er, Phillip II.,  selbst wollte sich dieses Vorrecht in seinen Staaten anmaßen und mit dem heiligen Kreuz so gut als mit seinem Schwerte befehlen.“
Heute wollen die Despoten Europas zwar nicht mehr mit dem Kreuz herrschen – abgesehen vielleicht von der katholischen Kirche – aber mit ihrer „alternativlosen“ Wirtschaftsordnung ( Ihr kennt doch das TINA–PRINZIP ?!) – und dem Schwert, als da heute sind die Waffenarsenale der modernen Armeen. 

Erfolgreicher Widerstand     
Doch Phillip der Zweite wurde, trotz aller reichen Mittel, trotz des Goldes, das er so reichlich aus seinen überseeischen Besitzungen in Indien, Afrika und Südamerika von unmenschlichen Sklavenhaltern  heraus morden ließ, trotz der überlegenen Anzahl seiner Armeen und ihrer Geübtheit im Kampf, trotz der ungeheuren Summen, die er aus den eroberten europäischen Ländern  pressen ließ , trotz der Unterstützung, die seine Herrschaft vom römischen  Papst genoss, schließlich von den Nachfahren kelto-germanischer Völker, die einem Julius Cäsar getrotzt hatten,   einem Volk aus Matrosen, Fischern, Händlern und Bauern besiegt – den Niederländern. Dass die letzteren Unterstützung aus Deutschland, Britannien, Frankreich und Schweden bekamen, beweist uns, dass, ich zitiere, „die Staaten, so gut zusammen hängen wie die einzelnen Menschen.
Politik und Menschlichkeit erfordern, dass ein Unrecht, das einer Nation zugefügt wird, von allen anderen bemerkt und geahndet werde. Das Interesse der großen Gesellschaft will es augenscheinlich, dass man die Grundgesetze eines Staates nicht ungestraft verletzen lasse; die große Gesellschaft darf bei den überlegten Beleidigungen eines blinden oder unbändigen Tyrannen nicht untätig bleiben; das gemeinschaftliche Interesse muss alle Regungen der politischen Körper bestimmen; die europäische Gesellschaft hat keinen anderen Zweck.
Wie? Eine ganze Nation sollte mit ruhigem Auge das Blut ihrer Nachbarin unter widersinnigen und barbarischen Launen fließen sehen? Sobald die Gesetze der Menschheit verletzt werden, tritt alles in das ursprüngliche Recht zurück; einem unterdrückten Volke beizustehen und großmütig aufzuhelfen, das ist die Aufforderung der Natur; eine mächtige Aufforderung, welche mit den Grundsätzen der natürlichen Freiheit  übereinstimmt, und allen Nationen wechselweise zugute kommen kann, weil hier die Sache der Völker gegen die Sache der Fürsten in Anschlag kommt.“[3]

„Die aufrührerischen Niederlande, die man damals Bettler nannte, legten durch ihren Mut den Grund zu einem mächtigen Freistaat. Sie gaben einen Beweis, daß einem Volke nichts unmöglich ist, welches sich fest vorgesetzt hat, entweder frei oder nicht mehr zu sein.“ (Zitatquelle s. Fußnote 2)

(Gefühls-)Motive der niederländischen Völker
Was motivierte die niederländischen Völker, – zu deren Territorien auch des Autors Heimat früher einmal gehörte – zu ihrem Widerstand?  Ich zitiere hier aus Friedrich Schillers Vorrede zur „Geschichte des Abfalls der Vereinigten Niederlande von der Spanischen Regierung“[4] , Seite 35 – 36:
„Hier ein friedfertiges Fischer- u. Hirtenvolk, in einem vergessenen Winkel Europens, den es noch mühsam der Meeresflut abgewann; die See sein Gewerbe, sein Reichtum und seine Plage, eine freie Armut sein höchstes Gut, sein Ruhm, seine Tugend. Dort ein gutartiges, gesittetes Handelsvolk, schwelgend von den üppigen Früchten eines gesegneten Fleißes, wachsam auf Gesetze, die seine Wohltäter waren. In der glücklichen Muße des Wohlstandes verläßt es der Bedürfnisse ängstlichen Kreis und lernt nach höherer Befriedigung dürsten. Die neue Wahrheit, deren erfreuender Morgen jetzt über Europa hervorbricht, wirft einen befruchtenden Strahl in diese günstige Zone, und freudig empfängt der freie Bürger das Licht, dem sich gedrückte traurige Sklaven verschließen. Ein fröhlicher Mutwille, der gerne den Überfluss und die Freiheit begleitet, reizt es an, das Ansehen verjährter Meinungen zu prüfen und eine schimpfliche Kette zu brechen. Die schwere Zuchtrute des Despotismus hängt über ihm, eine willkürliche Gewalt droht die Grundpfeiler seines Glücks einzureißen, der Bewahrer seiner Gesetze wird sein Tyrann. Einfach in seiner Staatsweisheit wie in seinen Sitten, erkühnt es sich, einen veralteten Vertrag aufzuweisen und den Herrn beider Indien an das Naturrecht zu mahnen. Ein Name entscheidet den ganzen Ausgang der Dinge. Man nannte Rebellion in Madrid, was in Brüssel nur eine gesetzliche Handlung hieß; die Beschwerden Brabants forderten einen staatsklugen Mittler, Phillip der Zweite sandte ihm einen Henker, und die Losung des Krieges war gegeben. Eine Tyrannei ohne Beispiel greift Leben und Eigentum an. Der verzweifelnde Bürger,  dem zwischen einem zweifachen Tode die Wahl gelassen wird, erwählt den edleren auf dem Schlachtfeld. Ein wohlhabendes, üppiges Volk liebt den Frieden, aber es wird kriegerisch, wenn es arm wird. Jetzt hört es auf, für ein Leben zu zittern, dem alles mangeln soll, warum es wünschenswürdig war. Die Wut des Aufruhrs ergreift die entferntesten Provinzen; Handel und Wandel liegen darnieder, die schiffe verschwinden aus den Häfen, der Künstler aus seiner Werkstätte, der Landmann aus den verwüsteten Feldern. Tausende fliehen in ferne Länder, tausend Opfer fallen auf dem Blutgerüste, und neue Tausende drängen sich hinzu, denn göttlich muß eine Lehre sein, für die so freudig gestorben werden kann.“

Der letzte Nebensatz bezieht sich auf die würdevolle Haltung der von den Inquisitionsgerichten unschuldig  zu öffentlicher Folter und Hinrichtung Verurteilten, die selbst unter der Folter des Rades und im Angesicht der Henker  nicht von ihrem protestantischem Glauben und ihrer Gewissensfreiheit ließen und so den Zuschauern ein Beispiel der Standhaftigkeit und Würde gaben. Deshalb verfügte Phillip II., dem dies selbstredend zugetragen wurde, dass Folter und Hinrichtungen nur noch im Geheimen, in Kellern und Verließen stattzufinden hätten, damit das Volk kein Beispiel mehr für Standhaftigkeit und Würde hätte.

Erinnert Ihr, liebe Leser, Euch noch an die vor kurzem von George dem Zweiten öffentlich gestellte Frage: „Dignity, what does it mean? I don’ t know.“ Übersetzung: „Würde, was bedeutet das? Ich weiß es nicht.“
Hören wir zu dazu Friedrich Schiller: „Würde erlangt man , indem man die Vernunft über die Leidenschaft setzt und vernünftigen  Ideen folgt statt der Leidenschaft. Nur die Vernunft baut für die Ewigkeit.“

Millionen Menschen zweifeln heute die Vernünftigkeit des Tuns der Herrschenden an. Es ist nicht nur erlaubt, sondern notwendig, zu fragen, ob ihr Tun und Lassen vernünftig ist. 
Immanuel Kant hinterließ uns zum Thema Vernunft und Moral auch folgendes in seiner „Kritik der praktischen Vernunft“:
„Das Wesentliche allen sittlichen Werts der Handlungen kommt darauf an, daß das moralische Gesetz unmittelbar den Willen bestimme.
Geschieht die Willensbestimmung zwar gemäß dem moralischen Gesetz, aber nur mittels eines Gefühls, welcher Art es auch sei, das vorausgesetzt werden muß, damit jenes ein hinreichender Bestimmungsgrund des Willens werde, mithin nicht um des Gesetzes willen, so wird die Handlung zwar Legalität, aber nicht Moralität enthalten.“
Wikilink:
http://de.wikipedia.org/wiki/Immanuel_Kant 

Die Motive der Niederländischen Völker lassen sich aus dem o. gen Zitat leicht heraus lesen: „Hier ein friedfertiges Fischer- u. Hirtenvolk“ – dem mit Gewalt begegnet wurde, nicht mit Vernunft; „eine freie Armut sein höchstes Gut“ – dieser Freiheit setzte die Herrschaft Unterjochung entgegen; „ein gutartiges, gesittetes Handelsvolk“ – dem man mit der Bösartigkeit und Sittenlosigkeit  der Inquisition kam; „schwelgend von den üppigen Früchten eines gesegneten Fleißes“ – ein fleißiges Volk, dem man mit der Verlogenheit und Spitzfindigkeit, der Faulheit und der Genußsucht der sich durch unrechtmäßige Gewalt Bereichernden begegnete; „wachsam auf Gesetze“ – dieser Wachsamkeit auf Gesetze begegnete man mit Gesetzlosigkeit; „In der glücklichen Muße des Wohlstandes verläßt es der Bedürfnisse ängstlichen Kreis und lernt nach höherer Befriedigung dürsten.“ – wenn die Grundbedürfnisse der Menschen gesättigt sind, dürstet es uns nach Bildung und Kultur, nach Selbstbestimmung, aber auch dies verweigert dem Volk der Despotismus;  „Ein fröhlicher Mutwille, der gerne den Überfluss und die Freiheit begleitet, reizt es an, das Ansehen verjährter Meinungen zu prüfen und eine schimpfliche Kette zu brechen.“ – Verjährte Meinungen in Gestalt von Gesetzen u. Regeln werden überprüft und sollen verbessert werden – auch dies wird verweigert; „Der verzweifelnde Bürger,…“ – Verzweiflung, der man nicht vernünftig, menschenfreundlich und staatsklug entgegen arbeitet, steigert sich zur „Wut des Aufruhrs“.

Zusammengefasst können wir nun mit guten Gründen sagen, dass der Despotismus des religiösen Monarchen sich in der Parteiendiktatur des Marktliberalismus in andrem Gewand wiederholt; dass Heuchelei, Betrug, Gewalt und Bespitzelung, illegale Gefängnisse (Guantanamo u. andere), Krieg zur Bereicherung und Unterdrückung freier Bürger und Völker keine Erfindung der Neuzeit sind. Globalisierung? Phillip der Zweite beherrschte ein Reich, das größer war als das von George dem Zweiten und in dem auch im 16. Jahrhundert bereits weltweiter Handel getrieben wurde und man arbeitsteilig wirkte.      

Exkurs : Die Schlüssel zum Lebensglück
Die Schlüssel zum Genuß des Lebens, zum Glück der Menschen,  sind  in erster Linie in uns selbst zu finden. Unsere Körper und seine sieben Sinne, unser Geist, unser Bewusstsein, unser Denkvermögen, unsere sieben Sinne sind diese Schlüssel. Sie dienen dem Genuß und dem Verständnis des Lebens.
Nicht zuletzt seien hier auch Empfindung und befriedigtes Gerechtigkeitsgefühl genannt. Wir erinnern uns:  „Der Mensch ist – ehe er etwas anderes ist – ein empfindendes Wesen.“ (Friedrich Schiller; "Über das Pathetische")

Wir brauchen von der Natur her nicht mal eine Bankverbindung, um glücklich zu sein. Kein indigenes Volk dieser Erde – auch nicht die indigenen Völker Europas – benötigten eine Bankverbindung, um ihr Glück zu machen.

Oder schaut Euch nur das Glück frei spielender Kinder an, die wissen – noch – nichts von Geldmacht, aber alles vom Glück, das die Freiheit mit sich bringt. Das freie Spiel der Körperglieder und des Geistes, allein oder  in Gemeinschaft mit anderen Menschen, in der Sicherheit der Gemeinschaft der Familie und ihrer Weiterungen in der Gesellschaft genügt.

„Der Mensch ist nur da ganz Mensch, wo er spielt.“
( FRIEDRICH SCHILLER "Über die ästhetische Erziehung des Menschen")
Diesem Zitat ist auch im 21. Jahrhundert nichts hinzu zu fügen.

II. Maßnahmen zu Errichtung der „Neuen Weltordnung“
Wir können den Gefahren, die von dem Plan der Errichtung einer „Neuen Weltordnung“ ausgehen, und  Gefahren überhaupt, am besten begegnen, wenn wir uns ihrer bewußt sind. Deshalb ist es zuerst die Absicht des Aggressors, unser Bewusstsein von den Gefahren, die von ihm ausgehen, durch Ablenkung  zu trüben. Man legt es auch darauf an, alle Werte der Zivilisation zu entwerten. Hier ist das erste Ziel die Familie, ihre Werte und ihr Zusammenhalt – denn die Grundlage des Staates ist die Familie.

Ablenkung
Wie erreicht man Bewußtseinstrübung ? Durch Ablenkung des Bewusstseins von den Gefahren. Das ist ein uralter Trick in der Kriegsführung, den schon Odysseus mit dem trojanischen Pferd erfolgreich anwandte, wie Homer berichtet.

Heute bedient man sich der Medien, um mediale trojanische Pferde in die Wohn- u. Kinderzimmer zu bringen; sie sehen harmlos bunt aus und machen lustige Geräusche,  aber in die Filme sind Werbeclips eingebaut, in denen sich die  Absicht verbirgt, uns über unsere Kindern das schwer verdiente Geld für Plastikkram aus der Tasche zu ziehen; Plastikkram, der oft noch unter menschenunwürdigen Bedingungen produziert wurde.   

Verwirrung
Weiterhin haben die Programme der elektronischen mainstream Medien die Funktion, uns zu verwirren; denn können sich verwirrte Menschen der Gefahren erwehren? Wohl kaum. Wie erreicht man Verwirrung? Indem man die Sicherheiten der Menschen zerstört. Wir unterscheiden zwischen äußerer und innerer Sicherheit von Menschen.  

Innere und äußere Sicherheiten von Menschen zerstören
Die inneren Sicherheiten von Menschen bestehen in den Werten, die ihnen vermittelt wurden. Indem man diese inneren Werte zerstört, verwirrt und verunsichert man  Menschen.
Man  zerstört heute die überlieferten Werte,  die kulturelle Identität, die nationalen Kulturen und Traditionen und schreckt auch nicht vor der Manipulation der Sprache zurück durch „von oben“ verordnete Grenzaufhebungen; neudeutsch heißt dieser komplizierte, uns nun aber bereits bekannte und durchschaubare  Prozess „Globalisierung“.

Beispiel zur Sprachverwirrung
Im Prozess der Globalisierung erlebten wir in jüngster Zeit auch mehrere  Rechtschreibreformen. Warum gab es diese?
Die wiederholten unsinnigen und überflüssigen Rechtschreibreformen der deutschen Bundesregierungen haben das Bewusstsein von ungezählten jungen Menschen und ihren Lehrern verwirrt – von allen anderen Menschen  ganz zu schweigen. Es ist eine weitere Anmaßung sondergleichen dieser Regierungen auf Zeit, sich einem solchen altehrwürdigen Gegenstand wie der deutschen Sprache verändernd „anzunehmen“, denn niemand von diesen Regierungen ist überhaupt nur legitimiert, über die Sprache der Deutschen zu verfügen. Es ist  m. E. überhaupt niemand legitimiert, über die deutsche Sprache  obrigkeitsstaatlich zu verfügen.
Mit Sicherheit tragen  die Rechtschreibreformen zur allgemeinen Verwirrung bei.   
Die deutschen Regierungen der letzten Jahrzehnte verstiegen sich sogar dazu, in amtlichen Dokumenten anstatt der Amtssprache Deutsch – na was wohl? –  Englisch oder Denglisch zu verwenden. So lächerlich das auch sein mag – die Gefahr der Verwirrung und die üblen Folgen für Generationen von Menschen, die sich u. a. in schlechteren Noten in der Schule ausdrücken, sind unübersehbar.

Äußere Sicherheiten von Menschen
Die äußeren Sicherheiten von Menschen bestehen aus verschiedenen Einrichtungen, sowohl baulicher als sozialer Art. Über die baulichen brauchen wir hier nicht groß zu reden, es ist klar, das Menschen seit Jahrzehntausenden  Schutz und Zuflucht in Gebäuden suchen. Diese zu erobern oder zu zerstören war immer ein Ziel von Angreifern.

Soziale Sicherheiten sind ein Kennzeichen jedweder Zivilisation. Zerstört man sie, nimmt man den Menschen ihre Sicherheiten und ihre Zufluchten. Der in den letzten Jahrzehnten betriebene Sozialraub,   – oder, nimmt man die Gesellschaftsorganisation der deutschen Vorfahren, der keltischen und germanischen Stämme und Völker, mit in den Blick – übrigens  eine Gesellschaftsform, in der niemand arbeitslos war oder auf Grund von Arbeitslosigkeit ausgegrenzt – dann handelt es sich um cirka zwei Jahrtausende – dieser ohne Not betriebene Sozialraub dient nicht nur dem Profitinteresse, sondern auch der Verunsicherung der Menschen und damit der Zerstörung der „Alten Ordnung“, die der Errichtung der „Neuen Weltordnung“ voraus gehen soll.      

Zerstörung der Familienwerte
Es gibt  seit Menschengedenken bewährte Werte, als da sind : familiäre Einheit in der Freiheit dezentral  und selbst organisierter Staaten, bestehend aus Klein- u. Großfamilie, Sippen und Stämmen.

An die Stelle dieser setzt der Aggressor andere pseudo-Werte – solche, die dem Zweck des Aggressors dienen: Konkurrenzkampf, Karriere, Geldsucht, leistungslose Popularität um jeden Preis; sowie die Forderungen der Politik und der  Industrie an die Menschen: immer mobil, immer einsatzbereit, immer zum äußersten Einsatz bereit, immer auf der Höhe der Industrie-Technik zu sein– kurz gesagt, Menschen sollen  zu Sondereinsatzkommandomitgliedern mutieren, damit sie nützlich für die Wirtschaft sind; diese Forderungen lassen sich jedoch nicht mit den familiären Werten vereinbaren. Denn Eltern, die diesen Anforderungen gerecht werden wollen, haben schlicht keine Zeit mehr für ihre Kinder.
Die Belastungen, denen Eltern heute durch den Terror der Ökonomie ausgesetzt sind, spiegeln sich auch in den Scheidungen, die oft nach der Geburt des ersten Kindes vollzogen werden.

Wie kann man Menschen gründlich und effektiv verwirren?
Indem man ihnen zerstört, was sie hervor brachte; indem man durch permanentes schlecht-reden zermalmt, was ihnen in frühester Kindheit und Jugend Liebe, Vergnügen, Nahrung, Obdach, Kleidung, Gesellschaft etc. bescherte; indem man ihnen die Sicherheit und Geborgenheit einer Familie, durch die o. gen. völlig überzogenen Anforderungen, schlicht vorenthält und die Familie durch anonyme und beliebige staatliche Einrichtungen ersetzt. Staatliche Verwahreinrichtungen mit einer hohen Personalfluktuation können niemals die menschliche Nähe der Familie, der Freunde, der Nachbarschaft  ersetzen.

Ist aber  der Zusammenhalt der Familie zerstört, sind auch die Werte der Familie zerstört; weiterhin sind dann auch oft die Beziehungen zu anderen Menschen außerhalb der Familie zerstört und die Bindungsfähigkeit überhaupt.
Der so vereinzelte Mensch ist dann entwurzelt, orientierungslos, verwirrt und wird so zum Spielball fremder Interessen – ganz im Sinne des Plans zur Errichtung einer „Neuen Weltordnung“.

Sozialgesetzgebung Hartz IV
Einen weiteren Beweis dafür, wie menschenrechtsfeindlich  und verachtend die Politik der etablierten Parteien gerade gegenüber den Familien mit Kindern ist, finden wir in der so genannten Hartz 4 Gesetzgebung.
Eine Studie des Forschungsinstitut für Kinderernährung (FKE) der Universität Bonn beweist dies. Lest hier:
http://www.erwerbslosenforum.de/nachrichten/
billigfrass_hartz_iv_032007030803_198_1.htm
 

oder hier das Zitat von den Webseiten des Erwerbslosen Forum Deutschland:
„Demnach veranschlagt der Gesetzgeber für Nahrung und Getränke bei 14- bis 18-Jährigen lediglich 3,42 Euro pro Tag. Selbst wer nur beim Discounter kauft, muss jedoch im Schnitt 4,68 Euro täglich hinblättern, um den Appetit eines Teenagers mit ausgewogener Kost zu stillen. Das FKE empfiehlt, das Arbeitslosengeld entsprechend anzupassen. Kinder und Jugendliche aus niedrigen sozialen Schichten leiden heute zwei- bis dreimal so häufig unter Fettleibigkeit wie besser situierte Altersgenossen. Zur Sicherung des Lebensunterhaltes steht Empfängern von Hartz IV heute ein Betrag von 347 Euro pro Monat zur Verfügung. Für Kinder gibt es pauschal 60 Prozent dieses Regelsatzes, für Jugendliche 80 Prozent. "Rund ein Drittel dieser Summe veranschlagt der Gesetzgeber für Nahrung, Getränke und Tabakwaren", erklärt Dr. Mathilde Kersting, stellvertretende Leiterin des FKE. "Das sind gerade mal 2,57 Euro täglich für Kinder und 3,42 Euro für Jugendliche ab 14 Jahren. Damit lässt sich nach unseren Erkenntnissen eine ausgewogene Ernährung nicht realisieren."

Soweit ist es also schon in diesem Land. Menschen können ihre Kinder nicht mehr angemessen ernähren. Das ist zweifellos ein massiver und ungesetzlicher, bösartiger  Angriff auf die Familien, auf die Kinder und Jugendlichen und schließlich gegen uns alle. Das nenne ich despotisch. 

III. Historische Parallele 2:  Bevölkerungsaustausch als Symptom für die Zerstörung der Familie in Westeuropa
Ich zitiere hier von der hier per hyperlink genannten Webseite, die sich auf Daten des Statistischen Bundesamtes stützt:
http://www.heimatforum.de/
Es findet über die letzten Jahrzehnte ein Bevölkerungsaustausch in der BRD und Westeuropa statt. Lasst Euch das auf der Zunge zergehen: Bevölkerungsaustausch. Was könnte das Ziel eines solchen sein? Nun, indem man die indigene, die eingeborene Bevölkerung eines Landes durch Zuwanderer ersetzt, ersetzt man die Werte der eingeborenen Bevölkerung und diese selbst durch andere Menschen anderer Kultur, möglicherweise solche, die den Despoten willfähriger sind .

Historische Parallele: Ureinwohner Amerikas – USA
Auch dieser Vorgang des Bevölkerungsaustausches ist nicht ohne historische Parallele: die Ureinwohner des amerikanischen Kontinents wurden auch „ersetzt“, sowohl in Nord- als auch in Südamerika. Dieser Ekel erregende Vorgang dauerte auch einige Generationen an. Das ist zweifellos auch ein Angriff auf die Familien der indigenen Völker gewesen.  Doch lest selbst – oder prüft die Zahlen beim Statistischen Bundesamt nach.
Ich zitiere jetzt von http://www.heimatforum.de/ :

„Veränderung der Bevölkerungsstruktur

„Bei den unter Vierzigjährigen werden die Zugewanderten in vielen Großstädten ab 2010 einen Anteil von fünfzig Prozent erreichen, nur bei den Älteren bleiben die Deutschen in allen Regionen in der Mehrheit.“

(Bevölkerungswissenschaftler Herwig Birg, FAZ, 2005)
Deutschland steht vor dem größten Umbruch seiner Geschichte.
40 Jahre Geburtenrückgang und Masseneinwanderung haben die Basis für den Bevölkerungsaustausch gelegt. Bereits jedes dritte Neugeborene besitzt mindestens einen ausländischen Elternteil. Jede fünfte Ehe ist international. In Deutschland leben mittlerweile mehr als 15 Mio Menschen mit sog. Migrationshintergrund. Das sind knapp 20% der Wohnbevölkerung. In großen Städten, wie Nürnberg, Frankfurt oder Stuttgart, sind nach Angaben des Statistischen Bundesamtes bereits 60% der jungen Jahrgänge ausländischer Herkunft, Tendenz in den nächsten Jahren stark steigend.
Währenddessen überaltert die deutsche (Rest-)Bevölkerung in einem nie dagewesenen Ausmaß. Gründe dafür sind vor allem die Geburtendefizite seit 1972 und die steigende Lebenserwartung. Die durchschnittliche Kinderanzahl der deutschen Frau liegt heute bei 1,2 (zur Erhaltung wären 2,1 notwendig). Jede neue deutsche Generation ist somit mehr als ein Drittel schwächer als ihre Elterngeneration; oder anders ausgedrückt, ein Drittel der deutschen Frauen bekommt gar keine Kinder mehr.

Die dezimierte Jugend
Der Anteil der Jugendlichen unter 18 Jahren hat sich von 1970 bis 2000 um 40% verringert. Eine zahlenmäßig kleinere Jugend besitzt weniger Potenzial zur Steigerung der Geburten. Somit potenzieren sich die Effekte der anhaltend niedrigen Geburtenrate über die Generationen, denn die fehlenden Kinder von heute sind die fehlenden Eltern von morgen usw. Gemäß aktueller Bevölkerungsprognosen, nimmt die Anzahl der Jugendlichen bis zum Jahr 2050 nocheinmal von derzeit etwa 17 Mio auf 10 Mio ab. Gleichzeitig wachsen die älteren Jahrgänge zahlenmäßig stark an. Im Jahr 2050 würde ein Drittel aller Menschen in Deutschland älter als 60 Jahre sein.

Austausch durch Zuwanderung
Bereits Anfang der 70er Jahre des letzten Jahrhunderts lagen die Sterberaten über den Geburten, d.h. es starben mehr Menschen, als Kinder geboren wurden. Derzeit sterben im Jahr etwa 850.000 Menschen, wogegen nur 700.000 Kinder geboren werden. Die logische Konsequenz dieser Entwicklung ist die Abnahme der Bevölkerungszahl. Die Bevölkerung der alten BRD verringerte sich jedoch nicht. Der Grund hierfür war die Massenzuwanderung. So stieg die Gesamtbevölkerung sogar leicht an. Die Zuwanderung in die alten Bundesländer lag beispielsweise in den 80er Jahren mit 1022 Zuwanderern pro 100.000 Einwohner deutlich über den klassischen Einwanderungsländern, zum Vergleich USA (245), Kanada (479) und Australien (694).
Anfang der 90er Jahre verzeichnete Deutschland Einwanderungsüberschüsse von einer halben Million Menschen jährlich. Die dadurch erreichte Bevölkerungszunahme um einige hunderttausend Menschen im Jahr, übertünchte die wirkliche Situation, nämlich die Schrumpfung der deutschen Bevölkerung durch Sterbeüberschüsse. Erst seit 2003 geht die Bevölkerung Deutschlands zurück, da die Zuwanderung die Sterbeüberschüsse nicht mehr kompensieren kann.

Im angegebenen Zeitraum, der exemplarisch für die Betrachtung herangezogen wird, betrug der Zuwanderungsüberschuss ca. 4 Mio Menschen. Dies entspricht etwa der Bevölkerung von München, Hamburg, Frankfurt am Main und Kassel zusammengenommen oder alternativ des Bundeslandes Rheinland-Pfalz. Gleichzeitig nahm die angestammte Bevölkerung durch Sterbeüberschüsse um fast 1,5 Mio Menschen ab. Für eine richtige Betrachtung der Lage, sind jedoch zusätzlich die ausländischen Geburten im Inland und die Auswanderungssalden der Deutschen zu beachten. Unter Berücksichtigung dieser beiden Faktoren, beläuft sich der Rückgang der angestammten Bevölkerung in Deutschland alleine von 2000 bis Ende 2004 auf 1,3 Mio Menschen, wogegen die zugewanderte Bevölkerung und deren Nachwuchs in nur 5 Jahren um 1,6 Mio anwuchs (Siehe dazu: Austausch 2000-2004).

[…]

Familien / Kinder
Ausländer hatten im Jahr 2002 pro Familie etwa 40% mehr Kinder als deutsche Familien. Große Familien mit 4 und mehr Kindern, waren sogar 4 mal häufiger vertreten als bei der deutschen Bevölkerung, bei Türken sogar 5 mal häufiger .
„Im Hinblick auf die Frage der Zuwanderungspolitik ist von großer Bedeutung, daß die weitaus meisten Zuwanderer zum reproduktiven Sektor der Gesellschaft gehören. Bei den Deutschen betrug die Kinderanzahl pro Frau am Ende des 20. Jahrhunderts 1.2, bei den Zugewanderten 1.9, wobei die aus europäischen Herkunftsländern Zugewanderten eine ähnlich niedrigere Kinderanzahl pro Frau hatten, wie die deutsche Bevölkerung …“

(Herwig Birg, Auswirkungen und Kosten der Zuwanderung, 2001)

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Bildung
Das Bildungsniveau der ausländischen Bevölkerung ist deutlich niedriger als bei den Deutschen. Im Jahr 2002 hatten 75% aller arbeitslosen Ausländer keine abgeschlossene Berufsausbildung, bei Türken sogar 83%. Besonders deutlich stellt sich der Bildungsmangel bei muslimischen Einwanderergruppen dar. Nur 10% der muslimischen Kinder besuchen ein Gymnasium, im Gegensatz zu 30% bei den Deutschen, hingegen ist der Anteil muslimischer Kinder in Sonder- und Hauptschulen deutlich überrepräsentiert. Gemäß aktueller PISA-Studien, sinkt das Leistungsniveau einer Schulklasse bereits ab 20% Ausländeranteil. Ursachen für das schlechte schulische Abschneiden von Einwandererkindern sind neben mangelndem Bildungsbewusstsein im Elternhaus, vor allem fehlende Deutschkenntnisse. Tests an Berliner Vorschulkindern belegten, dass 80% des ausländischen Nachwuchses Nachhilfeunterricht in Deutsch benötigte, in Hamburg ist jedes 5te Kind aufgrund schlechter Deutschkenntnisse nicht zur Einschulung geeignet.
„Die Integrationsbeauftragte der Bundesregierung, Marieluise Beck, hat den schlechten Ausbildungsstand von Migrantenkindern als hochalarmierend bezeichnet. 40 Prozent blieben ohne berufliche Qualifizierung. Hier bahnt sich eine Katastrophe an , sagte Beck in Berlin bei der Vorlage eines Memorandums zur Integrationspolitik.“
(FOCUS Online, 2005)

Das niedrige Bildungsniveau der ausländischen Bevölkerung hat, in Kombination mit dem starken Anwachsen in den unteren Altersgruppen, schwerwiegende Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt. So gehen gemäß einer aktuellen Bertelsmannstudie lediglich 29% aller erwerbsfähigen Ausländer in Dortmund einer sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung nach. Im Zuge des weitergehenden Bevölkerungsaustausches dürfte sich die Arbeitslosigkeit somit auch aufgrund der niedrigen Qualifikation vieler Zuwanderer nicht wesentlich verringern.
Abriss: Intelligenz- und Bildungsverfall durch fehlenden Akademikernachwuchs
Der Humangenetiker Dr. Volkmar Weiss postuliert, dass unterschiedliche Geburtenraten der Bevölkerungsgruppen zu langfristigen Verschiebungen der intellektuellen Begabungen und Talente in einem Volke führen. Derzeit sind 43% aller Akademikerinnen in der Altersgruppe zwischen 37 und 40 kinderlos, das sind 13% mehr als der Durchschnitt in dieser Altersgruppe. Folgende Gegenüberstellung aus dem Jahr 1994 belegt die große Diskrepanz im generativen Verhalten der unterschiedlichen Bildungsschichten:
Kinderlose Frauen im Alter zwischen 30 und 39
(Quelle: Volkmar Weiss, „Die IQ-Falle“, S. 213)

Die nationale Bevölkerungspolitik der DDR bewirkte, dass die Kinderlosigkeit hoher Bildungsgrade geringer als bei Ungelernten war. Dies führte zu einem höheren Durchschnitts-IQ der ehem. DDR-Bevölkerung, Weiss beziffert den Unterschied im Vergleich zu Westdeutschland mit +2 Punkten, was auch durch psychologische Tests der Bundeswehr Anfang der 90er bestätigt wurde. Sollten sich Weiss Thesen bewahrheiten, steht Deutschland vor einem dramatischen Verfall seiner Intelligenzstruktur. Der Anteil von Kindern unqualifizierter Eltern, vor allem aus dem ausländischen Umfeld, steigt durch höhere Geburtenraten weiter an, wogegen sich der Nachwuchs von Akademikern deutlich verringert. Erste Auswirkungen beginnt die deutsche Volkswirtschaft durch fehlenden qualifizierten Nachwuchs und Fachkräftemangel zu spüren.

[…]

Internationale Bevölkerungsentwicklung
Die Transformation Europas
Nach Vorausberechnungen der UN, nimmt die Bevölkerung der Europäischen Union bis zum Jahr 2050 um 50 Millionen Menschen ab, trotz prognostizierter Zuwanderung von ca. 25 Millionen Migranten. Im gleichen Zeitraum werden die pan-europäischen Länder, vor allem des Nahen Ostens und des Maghrebs, um 700 Millionen Menschen anwachsen. Die Bevölkerung der Türkei, Ägyptens und Algeriens wird sich bis Mitte des Jahrhunderts mindestens verdoppeln. Der derzeitige Schrumpfungsprozess der Europäer beträgt 1,1 Millionen Menschen im Jahr und wird sich bis 2050 auf 2,5 Millionen pro Jahr beschleunigen. Gründe dafür sind vor allem die Geburtendefizite der angestammten Europäer, obwohl Einwanderer gleichzeitig Geburtenüberschüsse produzieren. Der entsprechende Prozess wurde als Bevölkerungsaustausch in diesem Dokument beschrieben. Bereits jetzt beherbergt Europa 64 Millionen Migranten aus ärmeren Ländern, mehr als jeder andere Kontinent. Doch der große Wanderungsstrom in die sich demografisch entleerenden Gebiete Europas hat erst begonnen. Berücksichtigt man das oben genannte Wachstum der Bevölkerungen in den Regionen südlich und östlich des Kontinents, so wird klar, dass „der zunehmende Einwanderungsdruck Europa vor bislang ungekannte Probleme stellen“ wird, wie das Berlin-Institut für Bevölkerung und Entwicklung feststellte.“
Zitat Ende.

Diese Informationen, im Zusammenhang mit der seit Gründung der Bundesrepublik völlig ungenügenden Familienpolitik aller Regierungen, sollten uns Beweis genug sein, dass hier eine Langzeitstrategie verfolgt wird, die nicht auf direkte Gewalt, sondern auf indirekte Gewalt, auf das Mittel der Auszehrung, setzt. Diese ist  vergleichbar der Belagerung einer Burg, die man nicht erstürmen kann und deswegen so lange belagert, bis die Menschen dort Hungers wegen aufgeben. Gegenüber den indigenen Völkern Westeuropas kann die unterlassene Förderung von Familien der hier geborenen Menschen und ihrer Familien als eine derartige Auszehrung betrachtet werden. Die völlig verfehlte Familienpolitik Deutschlands fasste der einstmalige Kanzler Adenauer zusammen in einem Satz: „Kinder kriegen die Leute von alleine.“ – also braucht man sich von Regierungsseite darum nicht zu kümmern, so seine falsche Schlussfolgerung, und die aller Kanzler, die nach ihm kamen.

Ungebildete Menschen ziehen aus diesen Fakten den Schluss, ihre Ausländerfeindlichkeit zu begründen. Sie übersehen dabei, dass die meisten Ausländer in Europa überhaupt nicht wissen, wie ihnen geschieht und sie allein ihres Glückes wegen hier hin kommen. Aber die Zuwanderer werden auch entwurzelt – und wehren sich bewußt oder unbewußt gegen diese Entwurzelung mit dem Rückzug in ihre Ghettos, mit einer Betonung ihrer ehemaligen Nationalität oder Herkunft, oder einer Verweigerungshaltung, z. B. hinsichtlich des Erlernens der deutschen Sprache.

Schlussbemerkung
Es ist die Aufgabe der Menschen, die antreten, die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen zu gestalten, hier für uns Menschen in Westeuropa humane, freiheitliche  Problemlösungen zu entwickeln und durch zu setzen.

Werden sie dieser Aufgabe im Rahmen vernünftiger Humanität nicht gerecht, können wir sie abwählen und durch Menschen ersetzen, die nicht Partei-Juristen sind, sondern sachkundig, was das Menschenwesen, seine Naturrechte und seine Bedürfnisse angeht.

Dem vielfältigen und andauerndem Angriff auf unsere Kultur seitens des Despotismus können wir, wie die Geschichte Europas uns lehren kann,  eine Gegenmacht aus Freiheitsliebenden  gegenüber stellen. 
Klaus Jäger / www.cluster1.eu
14. August 2007


[1] Lektüre: „Geschichte des Abfalls der Vereinigten Niederlande von der Spanischen Regierung“; v. Friedrich Schiller; in: „Gesammelte Werke, Bd. IV; Historische Schriften“, Carl Hanser Verlag; 2004 

[2] in:  Friedrich Schiller; „Gesammelte Werke, Bd. IV; Historische Schriften“, Carl Hanser Verlag; 2004 

[3] zitiert aus „Mercier – Phillip der Zweite, König von Spanien“ aus: . Friedrich Schiller;  „Gesammelte Werke, Bd. IV; Historische Schriften“, Carl Hanser Verlag; 2004 

[4] Quelle siehe Fußnote 2.