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Menschenrechte und Sozialismus

Berlin – Anlässlich des 60. Jahrestages der Menschenrechtsdeklaration lädt die Rosa-Luxemburg-Stiftung Medienvertreter und interessierte Gäste zu der Veranstaltung »Menschenrechte und Sozialismus«  mit Oskar Lafontaine, Bosiljka Schedlich und Prof. Günter Mayer.
Zeit: Donnerstag, 4. Dezember 2008, 10.00-12.30 Uhr
Ort: Konferenzsaal der Rosa-Luxemburg-Stiftung, Franz-Mehring-Platz 1, 10243 Berlin

Die Idee des Sozialismus entstand als Forderung "alle Verhältnisse umzuwerfen, in denen der Mensch ein erniedrigtes, ein geknechtetes, ein verlassenes, ein verächtliches Wesen ist" (Karl Marx). Eine Ordnung der Freiheit, Gleichheit und Solidarität sollte entstehen. Die kommunistischen Revolutionen des 20. Jahrhunderts gaben vor, durch die Diktatur einer Partei und durch zentralistisch verwaltetes Eigentum diese Ziele einzulösen. Einige wirtschaftliche und soziale Fortschritte wurden mit der Beseitigung grundlegender Freiheitsrechte erkauft. Das Experiment eines Sozialismus ohne Demokratie musste jedoch scheitern. Daher benennt DIE LINKE auch und im Besonderen die umfangreiche Missachtung politischer und individueller Menschenrechte durch die SED. Und sie hebt die Universalität der Menschenrechte hervor. Das Ende dieses Sozialismus war zugleich die Chance für einen Neubeginn. Menschenrechte und Sozialismus müssen heute Gleichheit in Freiheit für jede und jeden bedeuten und die Anerkennung sozialer ökologischer und kultureller Menschenrechte beinhalten.