Keine Mailbestätigung durch Behörden

Montag, 5. Januar 2009, 12:31

Argen und andere Behörden verweigern Eingangsbestätigung von Mails um Nachweis zu unterlaufen

Grundsätzlich verweigern Argen, hier z. B. die Bagis Bremen und andere Behörden  Eingangsbestätigungen von E-Mails, obwohl dazu nur ein Mausklick notwendig ist.
So wird der Nachweis für Absender unterlaufen, obwohl durch Angabe von Mailadressen der Argensachbearbeiter offiziell Transparenz, Erreichbarkeit und Bürgerkontakt vorgegaukelt wird.

Die Wirklichkeit sieht somit anders aus. Ziel dieser Praxis ist es, den Erwerbslosen in die Wartesäle der Argen zu zwingen, um sich selbst für einfachste Angelegenheiten, nach eventuell stundenlangem  "in die Reihe stellen", dort eine schriftliche Bestätigung abholen zu müssen, obwohl es eben auch anders geht. So reduziert man auf perfide Art den "Kunden"kontakt, um möglichst wenig Arbeit zu haben.

Doch geben die Argen das nicht offen zu, sondern argumentieren mit technischen Gegebenheiten, die eine Eingangsbestätigung angeblich unmöglich machen.
Was mitlerweile jedes kleine Unternehmen als Standard hat (automatisch generierte Eingangsbestätigung von E-Mails), verweigern mit großem IT-Etat ausgestattete Behörden wie die Argen mit fadenscheinigsten Argumenten.