Ich bin (nicht nur) eine soziale Unruhe.

Samstag, 2. Mai 2009, 16:48

Es knistert kräftig im Gebälk,man spürt die Wut der Menschen überall. Ob auf der Strasse, bei den alljährlichen Erste Mai (Hohl)Phrasen der Gewerkschaften,beim Discounter um die Ecke oder beim Stammtisch. Verstärkte Flugbewegungen der benachbarten Bundespolizei tragen nicht gerade zur Beruhigung der Bevölkerung bei.

Soziale Ungerechtigkeit ist das Thema Nr. Eins,nur eine Handvoll unverbesserlicher Chaoten in Berlin und Hamburg greifen zur Gewalt statt endlich die Verantwortlichen in den Parlamenten zu Attackieren.

Ohne  soziale Unruhen wie spd und dgb herbei reden zu wollen, fürchte ich das dies erst der Auftakt war zu weiteren und schärferen Auseinandersetzungen in Deutschland

In anderen Ländern wie Frankreich, Italien, Griechenland und der Türkei schauts da schon etwas anders aus. Auch bei den ARGEn und Jobcentern ist dies schon längst Realität ohne das die neoliberalen Medien darüber berichten. Man muss keine Umfragen, Wirtschaftswaisen oder das Staatsfernsehen bemühen um zu erkennen das es nur noch eine Frage der Zeit ist wann endlich der berühmte Funke auch hier über springt. 

Ok,niemand hat ein Patentrezept wie man den Karren wieder aus dem Dreck bekommt,am wenigsten kommt allerdings von den selbsternannten politischen Eliten in ihren (noch) warmen Stühlen. Mit Milliarden Verschwendungen in die eh schon Bad Banken und die deutsche Schlüsselindustrien damit diese genau so weitermachen können wie bisher, ist  sicher der falsche Weg. Was wird wohl geschehen ist die momentan immer wieder gestellte Frage in der Öffentlichkeit,ohne auch nur von Irgend jemandem eine Antwort zu bekommen. Vorzeitige Neuwahlen,wie lange reichen die Milliarden Steuergelder noch,wie lange gibt’s noch Sozialhilfe?

Neue Ideen sind nicht zu erkennen bzw.liegen nirgendwo auf dem Tisch.

„Et hät no immer jut jejange“ ist eine immer wieder gerne genommene Floskel im Rheinland.

Die Revolution muss warten. Heute ist erst einmal Rhein in Flammen und der FC muss Morgen unbedingt gewinnen!

Oder halten wirs mit Oliver Kahn,immer weiter, immer weiter.Unter uns,mir ist es inzwischen Sch.egal,“mir geht es gut und meine Frau hat Arbeit“

Wolfgang Wobido