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Linke-NRW bei Listenplatzwahl für Landtagswahl vom „black out“ bestimmt?

Leserbrief:

Gestern in Mülheim lautete die häufig gestellte Frage an die Bewerber für die Landesliste" Hast du ein Votum deines Kreisverbandes?" Vor einem Jahr in Essen bei der Wahl des Vorstandes wurde jeder! Bewerber gefragt: Strebst du ein Bundestags- oder Landtagsmandat an? Wer damals eindeutig "Ja" gesagt hätte, wäre nicht in den Vorstand gewählt worden. Was war das gestern: In der ersten Reihe an den Futtertrögen der Macht und möglichen lukrativen Diäten… wer hätt´s gedacht, wer kann`s erraten? Die Frage ist beantwortet durch das Wahlergebnis. Ha, die Vorstandsmitglieder! Gelungener Coup! Gratuliere! Alle sind gleich, manche sind gleicher! Was kümmert mich das Geschwätz von gestern, außerdem habe ich ja nur gesagt: Derzeit strebe ich kein Amt an, und die Delegierten dann sind ja auch welche, die sich nicht mehr erinnern werden, mag mancher gedacht haben.
Es verwundert mich nicht nur, es entsetzt mich, dass sich keiner mehr in Mülheim dran erinnert hat.

Habt ihr schon mal was vom Problem der Ämterhäufung gehört? Das ist gewollte Machtzentrierung in wenigen Händen, weit weg von Basisdemokratie! Diese Vorstandsmitglieder der NRW- Linken sind nicht glaubwürdig und verdienen 0%.

Zur Geschäftsordnung gestern:
Die straffe Geschäftsordnung gestern schafft zwar Strukturierung und v. a. Zeitökonomie, für die ich eigentlich immer dankbar bin, allerdings birgt sie auch manipulative Möglichkeiten. So stellt sich mir die Frage : Welche Personen haben die Fragen an die Bewerber, die schriftlich formuliert werden mussten ausgelost, und wie eigentlich? Wieso wurde keiner der Bewerber auf sein Geschwätz von Essen befragt? Landete die Frage vielleicht zusammengeknüllt im Papierkorb wegen der Brisanz? In Essen war das alles noch viel transparenter und offener, natürlich auch chaotischer.
Die 3- Minuten Redezeit und Mikroabdrehen gestern in Mülheim haben mir gut gefallen und fiel auch meines Eindrucks gleichberechtigt aus. Mir ist auch aufgefallen, dass den Bewerbern aus dem Vorstand, relativ wohlwollende Fragen gestellt wurde, während bei strömungslosen Bewerbern oder outsidern versucht wurde, sie mit den Fragen zu diffamieren. Negativ auffällig und subtiler Manipulation verdächtig wurde es spätestens da für mich, als es um Listenplatz 6 ging.. Die Aufmerksamkeit lässt ja bekanntlich nach, die Genossin-Dame – wie heißt die eigentlich? ich meine nicht die Sächsin mit der blauen Jacke und nicht Silvia Gabelmann- der Tagungsleitung mahnte speziell vor der Rede von Ralf Michalowsky die Aufmerksamkeit der Delegierten an. Warum hat sie das nicht vor dem ersten Redner gefordert? Subtile Manipulation gelungen!

Warum können diese Alphatiere und Akademiker wie Michalowsky und die anderen gewählten Vorstandsmitglieder nicht in die zweite Reihe treten und denen, die die Linke gewählt haben, ihre Professionalität zur Verfügung stellen, anstatt ein neues Haifischbecken aufzumachen? Warum sind Erwerbslose und Arbeiter und Strömungsfreie bei Euch chancenlos? Ich persönlich verabschiede mich von der NRW. Linken und werde Wahlkampf gegen euch machen. Sind die Linken in den anderen Bundesländern auch so link? Solchermaßen negativ beeindruckt über das Polittheater von gestern, was sich nicht unterscheidet von dem der anderen Parteien, spüre ich große Verachtung. Kommt mal zur Vernunft und denkt an euern Auftrag! Momentan seid ihr die Zementeure des Bestehenden, Pfui! Geht in die Ecke und schämt euch! Ich weiß, das ist Gewalt gegen Kinder, aber das einzige Mittel, was noch hilft bei Euch!
In dieser Partei werden nicht schöne Professorengattinnen benötigt, die für alle erkennbar ihr Geld in Rednerkurse gesteckt haben, sondern lasst endlich die Betroffenen reden oder lehrt sie zu reden und sich durchzusetzen! Die Frauenquotierung empfinde ich persönlich als Beleidigung, wenn es nicht gleichzeitig andere Quotierungen, entsprechend der Wahlanalyse gibt, Frauen sind eher zum Abnicken gewillt, wegen Testosteronmangels- Die Quotierung würde das fördern. Es gibt aber und gab es auch gestern von beiden Geschlechtern aus dem Wählerklientel, Repräsentanten mit viel Biss und Testosteron, von männlicher und weiblicher Seite, aber die hatten keine Chance…………………………..
Ich erwarte Weiterleitung meines Schreibens und Antworten jedes einzelnen in die Landesliste gewählten Vorstandsmitglieds bezüglich der nicht eingehaltenen mündlichen Zusage, bei der Wahl zur Bundestags –oder Landtagswahlkandidaten nicht sich aufstellen zu lassen.
Ach ja und noch was: Warum muss Rüdiger Sagel so unantastbar bleiben? Reichen nicht zehn Jahre Landtag? Was hat es für einen Hintergrund, dass es sich nicht „gehört“, mit den Spitzenkandidaten zu konkurrieren Für eine Erklärung dieser ungeschriebenen Gesetze wäre ich dankbar.
Mit herzlichen

Grüßen U. L (Name der Redaktion bekannt)