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Krebskranke Kinder sollten vor die Tür gesetzt werden !

Die Krankenhausführung hat bis heute noch nicht gesagt, weshalb die Kinderkrebsstation innerhalb von zwei Wochen aufgelöst werden muss ! Herr Trescher ! Sagen sie uns warum die Station so schnell geräumt werden muss ! Sagen sie dies, damit die Betroffenen verstehen, weshalb die Kinder den vertrauten Personal "tschüss" sagen müssen ! Sagen sie dies, damit die Eltern verstehen, weshalb die Kinder nach Verlegung auf eine allgemeine Kinderstation ein erhöhtes Infektionsrisiko – und damit möglicherweise schwerste Komplikationen – ertragen müssen. Sagen Sie uns den Grund, damit das 3 jährige Mädchen – dass mit ihrer Leukämie oft allein auf Station liegt – nach monatelanger Eingewöhnung versteht, dass ihre Bezugspersonen plötzlich nicht mehr da sind.

Sagen sie der 9 jährigen Hanna warum sie seit Tagen nachts weint, weil Sie spürt, dass sich etwas an ihrer Behandlung ändern soll, vor dem die Mutter und der Vater berechtigt Angst haben. Sagen Sie der Familie Heinrich und Wegener warum Sie ab nächste Woche nach Heidelberg gehen sollten. Frau Wegener muss bei Umzug nach Heidelberg ihre Arbeit aufgeben. Sagen sie dieser Mutter warum das erforderlich ist ! Sagen Sie dem 16 jährigen Jungen der keinen Spender für die Transplantation findet und hochgradig infektionsgefährdet ist, warum er gehen muss ! Sagen Sie 30 anderen Kindern und Eltern, die sich in der nachstationären Phase befinden, weshalb diese qausi von heute auf morgen nicht mehr von Ihren Ärzten aufgenommen werden dürfen, obwohl gegenwärtig nur Ihre Ärzte den Zustand der bereits bekannten Kinder schnell und richtig einschätzen können. Sagen Sie den Familien, dass Sie einen Fehler gemacht haben !

Hier geht es zur Sonderseite  http://www.recht-der-pflege.de

Die zahlreichen Bemühungen haben zu einem ersten Erfolg geführt. Die Elterninitiative erhielt die Zusage, dass die Kinderkrebsstation bis zum 31.12.2007Originalwortlaut der Erklärung: unter Beibehaltung der persönlichen und räumlichen Ressourcen weiter betrieben wird.

"Die St. Dominikus Krankenhaus und Jugendhilfe gGmbH erklärt, dass die Kinderkrebsstation Michael II unter Beibehaltung der räumlichen Gegebenheiten und unter Sicherstellung des bislang bestehenden Personals bis 31.12.2007 aufrechterhalten wird. Dies schließt ein, dass alle Kinder, die in der Vergangenheit im St. Annastift höchst professionell behandelt wurden, bis Ende des Jahres 2007 weiterhin auf der Station Michael II aufgenommen werden können, sofern die Eltern dies wünschen.

Darüber hinaus verfolgt die Elterninitiative weiterhin das Ziel, die Kinderkrebsstation Michael II dauerhaft über das Jahr 2007 hinaus zu erhalten. die dafür signalisierte öffentliche und politische Unterstützung bestärkt sie in diesem Verhalten.

Der Krankenhausträger dagegen sieht diese Perspektive aufgrund der hohen Auflagen des Gemeinsamen Bundesausschusses und der damit verbundenen wirtschaftlichen Risiken und erforderlichen Patientenzahlen nicht. Die Patienten und ihre Angehörigen werden deshalb darauf hingewiesen, dass eine Versorgung über den 31.12.2007 im St. Annastift nicht sichergestellt werden kann.

Unterschrieben von den beiden Geschäftsführern Trescher und Wiechmann, Für die Elterninitiative Wegener und Eichin, und für das Rheinland-Pfälzische Gesundheitsministerium Dr. Gerald Gaß"

 

Weiter Dank geht grundsätzlich an alle die sich für diese Kinder eingesetzt haben.

Auch den 400 Teilnehmern der Demonstration sei herzlich Gedankt.

Wir sind stolz auf Euch!