CDU und FDP lassen Familien in Saarbrücken im Regen stehen

Montag, 13. Oktober 2008, 12:59

Lösung für Mittagessen muss gefunden werden

 

 

 Das ist ein Schlag ins Gesicht von Familien in Saarbrücken“, so kommentierte Dagmar Trenz, Geschäftsführerin des Ortsverbandes Saarbrücken-West der LINKEN die jüngste Entscheidung der christlich-liberalen Koalition im Saarbrücker Stadtrat, nun doch kein kostenloses Mittagessen für Grundschüler zu ermöglichen, nachdem diese einen solchen Beschluss erst im Sommer einstimmig mitgetragen hätten. Das Thema dürfe damit nicht ad acta gelegt werden, sondern es müsse weiterhin parteiübergreifend eine Lösung gefunden werden, forderte der Vorsitzende der LINKEN im Bezirk West, Manfred Klasen. Das sei man den Kindern schuldig.

 

Ein Gratis-Mittagessen für alle Grundschüler sei ein wichtiges sozial-, bildungs- und familienpolitisches Ziel, das jedoch auf soliden Finanzfüßen stehen müsse. Hier habe die CDU-FDP-Ratsmehrheit vorschnell gehandelt und genauso vorschnell das Vorhaben nur wenige Wochen später wieder gekippt. Eine solche Hü- und Hott-Politik dokumentiere Unfähigkeit, die Geschicke in Saarbrücken zu lenken und schaffe Politikverdrossenheit. Insbesondere wenn bei Großprojekten in der Innenstadt ungeniert sechsstellige Millionen-Summen im Spiel seien.

Für DIE LINKE stünden der soziale Ausgleich und damit erstmal bedürftige Kinder und Familien im Mittelpunkt. Die Stadt könne ein Zeichen sozialer Gerechtigkeit setzen, indem sie den einen Euro Eigenbeitrag für das warme Mittagessen übernehme, dass einkommensarme Familien weiterhin selbst bezahlen müssten. Dadurch würden auch Verwaltungskosten eingespart und Familien durch den bürokratischen Aufwand nicht abgeschreckt, ihren Anspruch geltend zu machen. Dies sei insbesondere wichtig, wenn sich die Problemlage in finanziell schwachen Familien durch weitere Faktoren verstärke wie dies leider in Stadtteilen wie Burbach der Fall sei. Des Weiteren sollten gesunde Pausensnacks in den Grundschulen angeboten werden. Auch dies sei eine finanziell machbare Lösung hin zu einer gesunden Ernährung für Schulkinder.

Die Bürgerinnen und Bürger sollten genau hingucken, welche Prioritäten in der Saarbrücker Stadtpolitik derzeit gesetzt würden, so Dagmar Trenz abschließend.

   

Mehr Infos unter (0681) 9767841, E-Mail: linke-sb-west@gmx.de.

 

DIE LINKE im Internet: www.linke-sb-west.de.vu



.PRESSETEAM:  DIE LINKE. Bezirk SAARBRÜCKEN WEST.

Manfred Klasen,  E-Mail: DIE-LINKE-PRESSE@gmx.de, Tel. 0681/9767841 (Kontakt)
Dagmar Trenz, E-Mail: linke-sb-west@gmx.de, Tel. 0681/4012438