Arbeitsgemeinschaft Deutschland will helfen

Dienstag, 9. Januar 2007, 08:49

Mit eigenen Unternehmensgründungen
AGD
möchte die Arbeitsgemeinschaft Deutschland den Problemen der Erwerbslosigkeit begegnen und dabei neue Wege einschlagen, die abseits von den Konzepten der bisherigen Arbeitsmarktpolitik liegen. Durch Ideenbündelung von allen Beteiligten sollen so Arbeitsplätze geschaffen werden.

Einen etwas anderen Weg der Hilfe für Arbeitslose und sozial Benachteiligte möchte die Arbeitsgemeinschaft Deutschland (AGD) gehen. Während die Regierung immer nur Reden hält wie das Chaos auf dem Arbeitsmarkt zu verbessern sei und während die Arbeitsagenturen immer wieder versuchen, Menschen in Arbeit zu bringen, dies aber nicht schaffen, möchte die AGD hier einen anderen Ansatz versuchen. 

„Wenn Unternehmen keine Arbeit für die Menschen haben, dann müssen wir selbst Unternehmen gründen, die die Menschen einstellen können“, bringt der Organisator Alexander Reinemann die Aufgaben der AGD auf den Punkt. Bewerkstelligt werden soll dies in einem mehrgliedrigen System. Der kostenlose und nur durch Spenden finanzierte AGD Verein soll alle Interessierten und Betroffenen an einen Tisch bringen um Möglichkeiten und Ideen zu bündeln Arbeitsplätze zu schaffen. Hier sitzen auch Unternehmer und Wissenschaftler mit am Tisch, die die Durchführbarkeit der einzelnen Projekte prüfen. Ein zweiter Baustein, die AGD Stiftung soll bei Unternehmen die nötigen Gelder einwerben, für den Start des gesamten Projektes rund 1,5 Millionen Euro. Aus den Erlösen der Stiftung werden die Projekte dann bezahlt. Weitere Gelder sollen aus einem kommerziellen Club kommen. Diese Einkaufsgemeinschaft bietet jedem Clubmitglied Vergünstigungen bei den zu gründeten Unternehmen, sowie diverse kostenlose Dienstleistungen wie zum Beispiel Immobilienbörse, Singlebörse, Webmail-Dienste und ähnlichem. Auch Fremdunternehmen können, bei bestimmten Rabatten für die Clubmitglieder, ihre Dienste anbieten. 50% der Gewinne und der Club-Mitgliedbeiträge fließen wieder in die Stiftung zurück. Alle Dinge des täglichen Gebrauchs sollen hierbei abgedeckt werden, „damit sich Familien auch wieder mal was leisten können“, so Reinemann.

Während der AGD Verein noch in den nächsten Wochen als e.V. gegründet wird, wird die Stiftung erst gegründet, wenn das notwendige Grundkapital von 1,5 Mio Euro vorhanden ist. „Das werden wir ab dem Frühjahr 2007 anfangen einzuwerben“, ist sich Gründer Reinemann sicher. Er kann auf eine zur Zeit rund 80 Personen starke Gruppe zurückgreifen, die sich seit Anfang des Projektes AGD damit beschäftigen. Insgesamt haben sich rund 4000 Menschen bereits für den kostenlosen AGD Verein als Interessenten aufnehmen lassen. 

Neben der Schaffung von Arbeitsplätzen möchte der AGD Verein Sozialprojekte durchführen. Dies geht vom Bereich Familienhilfe über die „Schule der Zukunft“ bis hin zu einer E-Learning Plattform, die allen Mitgliedern kostenlos zur Verfügung steht. „das ist eine Menge Arbeit, aber die Menschen haben einfach kein Geld mehr um über die Runden zu kommen. Hier müssen wir einfach helfen“, so Reinemann und wirbt gleichzeitig für weitere Hilfen. „Wir werden uns in vielen Städten als Regionalgruppen aufstellen und versuchen, die Probleme vor Ort zu lösen, mit den Betroffenen“. 

Weitere Informationen erhalten Sie auf der Homepage des Vereins www.my-agd.de oder unter presse@arbeitsgemeinschaft-deutschland.de 

Arbeitsgemeinschaft Deutschland

c/o Alexander Reinemann

Plesserstrasse 32

55131 Mainz 

AReinemann@arbeitsgemeinschaft-deutschland.de 
 

Die Arbeitsgemeinschaft Deutschland ist ein Zusammenschluss von Menschen aller sozialen Gruppen. Hier diskutieren Arbeitslose, Unternehmer, Studenten, Professoren und Menschen denen es schlecht geht darüber, wie sie die Lage verbessern können. Das Projekt AGD gibt es seit August 2004 und wurde durch Alexander Reinemann begründet.