PR-SOZIAL das Presseportal

Bei den Freiberuflern sind mittelfristig über 400.000 Arbeitsplätze bedroht

Düsseldorf – Die Wirtschaftskrise spüren auch die Freiberufler. "Bei den rund eine Million Ärzten, Architekten, Anwälten oder Steuerberatern mit ihren 2,9 Millionen Beschäftigten sind mittelfristig rund 400 000 Arbeitsplätze bedroht", sagte Arno Metzler, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbands der Freien Berufe (BFB), dem "Handelsblatt" (Montagsausgabe). Es habe es in den vergangenen Jahrzehnten keine so schwierige wirtschaftliche Lage für die Selbstständigen gegeben.

"Architekten und Ingenieure stehen ohne Aufträge da, Anwaltskanzleien müssen Partner und Mitarbeiter entlassen und den Ärzten drohen durch die sinkenden Kassenbeiträge ganz harte Zeiten", sagte Metzler „Handelsblatt“. Bei den Steuerberatern sehe es noch gut aus. Doch es sei angesichts sinkender Bilanz- und Lohnvolumen der Firmen absehbar, dass auch dieser Berufszweig von der Wirtschaftskrise nicht verschont bleiben werde.