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Sieben Wochen leben mit Hartz IV

Aktion des Diakonischen Werkes

 

DIEPHOLZ Währed der Passionszeit bietet das Diakonische Werk Diepholz im Kirchenkreis Diepholz vom Aschermittwoch bis zum Karsamstag eine besondere Lebens-Erfahrung an: Sieben Wochen leben auf Hartz IV-Niveau.

Das Bundesverfassungsgericht hat festgestellt, dass Menschen in unserer Gesellschaft mit 345 Euro im Monat auskommen können. Das soll ausprobiert werden. 

In der Zeit vom 21. Februar bis zum 7. April bietet das Diakonische Werk Einzelpersonen und Familien die Möglichkeit an, selbst zu prüfen, ob und wie Menschen von so wenig Geld leben können. Das Experiment erfordert die Bereitschaft, auf Liebgewordenes für sieben Wochen lang zu verzichten, ein Haushaltsbuch diszipliniert zu führen und das Durchhaltevermögen, auch dabei zu bleiben, wenn es richtig eng wird.

Während des gesamten Zeitraumes werden die Mitmachenden von der Diakonie begleitet, haben die Möglichkeit, ihre Erfahrungen miteinander auszutauschen und erleben das Ausgeliefertsein an ein nur schwer durchschaubares System staatlicher Hilfe.

"Sieben Wochen leben mit Hartz IV" zielt nicht nur darauf, die bedrückende Lebenssituation ausschnittartig an Leib und Seele zu erfahren. Es soll auch Achtung und Respekt vor Menschen erhalten, die langfristig mit großen Einschränkungen leben müssen, schreiben Superintendent Klaus Priesmeier, Diakoniebeauftragter Konrad Langehr-Tell und Kirchenkreissozialarbeiter Rüdiger Fäth.

Wer diese Aktion unterstützen will, melde sich bis zum 2. Februar mit dem Teilnehmerbogen an. Die Interessierten können den ausgefüllten Bogen der Diakonie zuschicken oder faxen. Das Diakonische Werk meldet sich danach bei ihnen. Die Andresse: Diakonisches Werk Diepholz, Kirchenkreissozialarbeit, Hinterstraße 15, 49356 Diepholz, Telefon 05441/987910, Fax 987923.