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Oberhaupt der koptischen Kirche gestorben

Kairo (dts) – Das Oberhaupt der koptischen Kirche, Papst Schenuda der 3., ist im Alter von 88 Jahren gestorben. Das berichtete das ägyptische Staatsfernsehen. Schenuda hatte sich in den vergangenen Jahren mehrfach zu ärztlichen Behandlungen ins Ausland begeben müssen. Er führte die koptische Kirche seit über 40 Jahren. Er war 1971 zum Patriarchen der koptisch-orthodoxen Kirche in Alexandria ernannt worden. Die Kopten stellen knapp zehn Prozent der ägyptischen Bevölkerung und fühlen sich von der muslimischen Mehrheit unterdrückt. In der Vergangenheit kam es wiederholt zu gewaltsamen Zusammenstößen.

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