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Uefa will auf irritierende Einspielungen verzichten

Köln (dts) – Der europäische Fußballverband Uefa will künftig auf irritierende Einspielungen bei den Spielen der Europameisterschaft in Polen und der Ukraine verzichten. In einem Gespräch, welches von der ARD und dem ZDF veranlasst wurde, seien die Fernsehsender und der europäische Fußballverband darin übereingekommen, dass die Kennzeichnung der Szene von Bundestrainer Joachim Löw und einem Balljungen im Spiel gegen die Niederlande als zeitversetzte Einspielung nicht ausreichend war. Künftig wolle die Uefa auf derartige Einblendungen verzichten, teilten die beiden Fernsehsender am Montag mit. „Zeigen, was ist – unsere Zuschauer können sich darauf verlassen, dass wir uns auch bei der EM an diesen journalistischen Grundsatz halten. Was auch immer im Stadion passiert, berichten und zeigen wir. Entweder mit den Kameras des Weltbildes oder mit unseren eigenen“, betonte Jörg Schönenborn, WDR-Chefredakteur und ARD-Teamchef der EM. ZDF-Sportchef Dieter Gruschwitz erklärte, dass sein Sender seine journalistischen Standards auch bei der laufenden Europameisterschaft einhalten wolle. „Eine Grundlage dafür bleibt die Sensibilität des Weltregisseurs bei der Auswahl der Bilder im Stadion, dazu gehören alle Bilder mit einem Informationswert“, erklärte Gruschwitz.

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