Rodeo Pferde bekommen vor dem Start Elektroschock

Dienstag, 3. Juli 2012, 08:33

Reno (dts) - Rodeo Pferde bekommen vor dem Start offenbar einen Elektroschock. Das belegen mehrere Videos von Tierschutzorganisationen. "Diese Tiere werden wirklich misshandelt, um Leistung zu erbringen und das ist schlicht und einfach Tierquälerei", so Stuart Chaifetz, Mitglied der Organisation "Showing Animals Respect and Kindness" (SHARK). Der Sprecher von Reno-Rodeo, Steve Schroeder, bestätigte das Vorgehen gegenüber dem "Reno Gazette-Journal". Tatsächlich sehe man auf dem Video einen Rodeo, der einem Pferd einen Elektroschock gebe. Die Rodeo-Organisation distanziere sich davon und gab zu verstehen, dass man damit nicht einverstanden sei. Die "Professional Rodeo Cowboys Association" (PRCA) erlaubt Elektroschocks, wenn die Tiere den Stall nicht verlassen wollen. Allerdings zeigen die Videos auch andere Situationen, in denen die Geräte eingesetzt werden.


© - dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

5 Antworten zu: Rodeo Pferde bekommen vor dem Start Elektroschock

  1. In zahlreichen, Rodeo-Veranstaltungen leiden Pferde und Rinder unter Stress, Angst und Schmerzen.
    Den Zuschauern soll bei diesen fragwürdigen Spektakeln „Wildwest-Flair“ vermittelt werden, bei denen anscheinend „wilde Tiere“ in der Arena vom Reiter „gebändigt“ werden.
    Die Zuschauer jubeln und klatschen Beifall, während die Tiere unglaublichen Qualen ausgesetzt sind, da ihnen durch Flankengurt und/oder Sporen große Schmerzen zugefügt werden, damit die Tiere publikumswirksam „buckeln“ und springen und es so scheint, als seien sie Wildtiere, die noch nie geritten wurden. Schlimme körperliche und psychische Verletzungen der Tiere sind die Folge.

  2. ultor animalium

    Würden die Leute mit ihrem Voyerismus und ihrer Eintrittskarte die Verbrechen an den Tieren nicht bezahlen, gäbe es sie nicht, denn Mr. Brand müßte sich eine Arbeitsstelle suchen und für sein Geld ARBEITEN. So schnell und so einfach wäre jede Tierquälerei beendet, sei es Rodeo, Circus, Zoo oder alles andere.

    Voyerismus ist schon immer verpönt, die Veterinärämter leisten der Peinlichkeit auch noch Vorschub, indem sie die Tierquälereien regelmäßig tierschutzgesetzwidrig genehmigen – mit Unterstützung der Justiz, die immer auf seiten der Tierausbeuter steht.

    Wer zu Rodeo geht und die Tierquälereien an den gehetzten Tieren und verängstigten Kälbern bejubelt, zeigt eine erbärmliche “Sozialisation”, der hat von seiner Mutter nie gelernt: Quäle nie ein Tier zum Scherz, denn es fühlt wie Du den Schmerz oder: Was Du nicht willst, das man Dir tu, das füg auch keinem andern zu. Wer diese elementare Bildung in der Kindheit nicht vorgelebt bekommt, lernt es nie. Entsprechend sieht die Welt aus. Die Leidtragenden sind die Tiere, alle Tiere dieser Erde, für die der Teufel keinen Klumpfuß, sondern eine Menschenfratze trägt.

  3. astrid suchanek

    wo ist mein Kommentar von neulich (ultor animalium)??

    Legen Sie fest, was die Leser äußern dürfen? Was der Politik nicht paßt, wird zensiert? Was fällt Ihnen ein?!!!! Setzen Sie meinen Beitrag rein! unerhört!

  4. ultor animalium

    mein Kommentar ist immer noch nicht drin, und meine Beschwerde ist auch nicht beantwortet… Schöne Medienwelt! Und der Bürger steht wie überall machtlos davor!
    Wo sind die anderen Kommentare von anderen Leuten?

  5. Ingrid Schneider

    Bei Rodeoveranstaltungen sind die Tiere wiederholt Stress- und Angstsituationen
    ausgesetzt, abgesehen von den psychischen Manipulationen, damit sie sich wie “wild” gebärden. Es kann kein Vergnügen sein, wenn einem immer wieder mit Sporen auf den Nacken- und Schulterbereich eingetreten wird. Wenn Menschen versuchen, ihre Kräfte mit denen eines Tieres zu messen, wird kräftig manipuliert. Beim Rodeo trifft dies ganz besonders zu. Zwar verbieten unser Tierschutzgesetz sowie die Regeln des Rodeoverbandes die schlimmsten Tierquälereien, doch kaum jemand hält sich daran. Weil die meisten der verwendeten Tiere (Pferde, Bullen, Kälber) von sich aus gar nicht “bocken” würden, werden sie vor den Veranstaltungen auf verschiedene Weise tracktiert und präpariert. Die misshandelten Tiere erleiden oft schlimme Verletzungen.Wenn sie in Panik in die Absperrungen rasen, führt dies zu Rippen- und Knochenbrüchen. Werden sie bei hoher Geschwindigkeit mit dem Lasso abrupt gestoppt, kommt es zu Nacken- und Wirbelsäulenbrüchen sowie Verletzungen innerer Organe.

    Rodeobetriebe sind Tierquälerbetriebe der rein sadistischen Art, die den perversen Gaudi und die Lusttriebe von kultur- und morallosen Voyeuren auf Kosten der gequälten Tiere für ihren eigenen Profit bedienen. Wer sich an Schmerz, Angst und Elend der tierischen Sklaven verlustiert, darf sich nicht als zivilisierten Bürger Mitteleuropas im 21. Jhd. betrachten. Diese Barbarei war schon in der Antike bei den kulturell gebildeten Bürgern verpönt, wenn auch dem gemeinen Volk von den Cäsaren als Opium präsentiert und mit Gebrüll inhaliert. Sind solche politischen Zustände zurückgekehrt? Nicht alles, was aus den USA kommt, ist gut oder nachahmenswert. Rodeoveranstaltungen gehören in diese Kategorie.

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