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Studie: Immer weniger Österreicher lassen sich gegen Grippe impfen

Wien (dts) – Die Zahl der Österreicher, die sich gegen eine Grippe impfen lassen, hat in der zurückliegenden Influenza-Saison mit 621.000 einen neuen Tiefststand erreicht. Dies ergab eine Studie der Wiener Sozialmedizinerin Ursula Kunze. „Österreich hat in Sachen Influenza-Immunisierung eine einzigartige Position. Die Impfung wird jedem Menschen empfohlen, besonders für Personen über 50 und Kinder im Alter zwischen sechs Monaten und fünf Jahren. Auf der anderen Seite gehört die Immunisierungsrate in der Allgemeinbevölkerung mit weniger als zehn Prozent zu den weltweit niedrigsten“, stellten Kunze und ihre Co-Autoren in der Fachzeitschrift „Vaccine“ fest. Auch Senioren lassen sich laut der Studie mit 37 Prozent im Vergleich zu anderen Ländern vergleichsweise selten gegen Grippe impfen. Laut Schätzungen erkranken jedes Jahr zwischen 350.000 und 400.000 Österreicher an der Grippe.

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