FDP attackiert Platzeck nach Äußerungen zur Krim scharf

Dienstag, 18. November 2014, 13:21

Berlin (dts) – Der Vorsitzende der FDP im Europäischen Parlament, Alexander Graf Lambsdorff, hat den früheren Ministerpräsidenten von Brandenburg, Matthias Platzeck (SPD), nach dessen Äußerungen zur Krim scharf kritisiert. „Die Forderung Platzecks nach nachträglicher völkerrechtlicher Legitimation der Krim-Annexion ist unannehmbar. Sie ist ein Schlag ins Gesicht all der Menschen, die sich für die demokratische Entwicklung in der Ukraine einsetzen und in Angst vor einem weiteren Vordringen des russischen Militärs leben“, sagte Lambsdorff am Dienstag. Zwar müsse der Dialog mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin fortgesetzt werden, die „militärische Aggression“ Russlands dürfe aber „nicht anerkannt werden“. Platzeck habe „dem Bemühen um eine starke gemeinsame Stimme Europas einen Bärendienst erwiesen“, meinte Lambsdorff. Der frühere Ministerpräsident Brandenburgs hatte zuvor erklärt, dass der Anschluss der Krim an Russland „nachträglich völkerrechtlich geregelt werden“ müsse. „Da gibt es verschiedene Möglichkeiten. Dazu gehören finanzielle Leistungen, eine Wiederholung des Referendums unter Kontrolle der OSZE und Weiteres. Das müssen Kiew und Moskau aushandeln“, sagte Platzeck der „Passauer Neuen Presse“. Hinsichtlich der Regionen in der Ost-Ukraine, die von den Separatisten kontrolliert werden, sagte der Vorsitzende des Deutsch-Russischen Forums, es sei „momentan kaum vorstellbar, dass Donezk und Luhansk nach allem, was passiert ist, einfach wieder in den ukrainischen Staatsverband zurückkehren“.

© – dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

Eine Antwort zu: FDP attackiert Platzeck nach Äußerungen zur Krim scharf

  1. Ja Ja, dieser Herr Platzeck,

    ein ehemaliger Ministerpräsident, vom Bundesland Brandenburg. In Brandenburg wird ähnlich wie in Russland, heute im Jahr 2014 noch die Pressefreiheit mit allen nur erdenklichen Mitteln verhindert. „Wer an die Presse geht, wird schon sehen was er davon hat“, ist der Tenor in Platzecks Revier. Bundesdeutsche Gesetze interessieren wenig und die Seilschaften in den Behörden wie z.B. im Landkreis Märkisch-Oderland funktionieren ähnlich wie in Russland. Der Putinversteher Platzeck kennt die genannte Problematik sehr gut, er hatte sie schließlich persönlich auf seinem Tisch, nur konstruktiv bearbeitet hat er sie nie. Die ganze Show die er um sich herum aufbaut ist doch ähnlich wie in Russland. Sozialdemokratisch reden und kommunistisch denken und handeln. Wann startet er ein Referendum in seiner Heimat? Dann hat er doch die große Chance seine Heimat ins Zarenreich zu überführen. Besser nicht, soll er doch fair sein und persönlich zu seinen Genossen auswandern. Wie lange dauert es noch, bis diese Altlasten endlich bereinigt sind? Weiter so, dann wird sich nie etwas ändern.

    Viele Grüße aus Klosterdorf