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Jetzt haben wir den Salat- Gesundheitsrisiko Arbeitslosigkeit

Was wir schon länger wussten,da näher am Geschehen.

Der DGB hat gerade ein 23 Seitige Studie zum Gesundheitsrisiko Arbeitslosigkeit vorgestellt.
Allerdings Neues war darin nicht zu erkennen,sagte Wolfgang Wobido vom Erwerbslosenforum Deutschland in Bonn.
Jeden Montag erleben wir die Betroffenen in unserer Beratungsstelle wo wir direkt mit diesen kranken und depressiven Menschen in Berührung kommen.
Man muss kein Experte sein,um zu sehen das den Hilfesuchenden die Angst im Gesicht geschrieben steht wenn sie zu uns kommen und berichten.
Das geht von Existenzangst-„habe ich Morgen noch Geld um mir etwas zu Essen zu kaufen“-zur Angst vorm nächsten Gang zum Amt was sich in Form von Zittern am ganzen Körper und beim Vortragen des Problems zeigt.
Sanktionen,Demütigungen,Verfolgungsbetreuung,Erpre- ssungsversuche, absichtlich falsche Berechnungen und Menschenunwürdige (Würde hat leider keinen Preis) Behandlungen verschärfen die ganze Problematik.
Fakt ist,mit Einführung von Hartz4 am 1.Jan.2005 wurde das Ende der Arbeit eingeläutet.
Die mühsam erkämpften Arbeitnehmerrechte wurden und werden weiterhin Stück für Stück ausgehebelt.
Ich sage in aller Deutlichkeit und Entschiedenheit so Wobido weiter,die Gesamtgesellschaft muss irgendwann dafür aufkommen das die Regierungsverantwortlichen Heute die Betroffenen im Regen stehen lassen,nicht nur bei der Gesundheitsprävention.
Wer Heute an Kultur spart,wer die Schulen und Universitäten zu normalen Betrieben herunterspart,der wird in absehbarer Zeit doppelt und dreifach draufzahlen müssen,in dem er sehr viel mehr Geld für die Kriminalitätsbekämpfung,für den Bau von Gefängnissen und anderen Vorrichtungen der Gewaltprävention auszugeben gezwungen ist.
Eine Gesellschaft,derer Errosionsprozesse nicht ernst genommen werden,sondern der Marktökonomie und der Betriebswirtschaft überlassen werden,tasten den innergeséllschaftlichen Frieden an und erhöhen die Gewaltpotenziale.
Der gegenwärtig grassierte Wahn alles „über den Markt“ regeln zu wollen,scheint die Gegenwartsgeneration zu beruhigen,schafft aber ein vermintes Gelände für zukünftige Generationen die Heute unter den Sparzwängen zu leiden haben.
Sozialstaat und Demokratie sind eine untrennbare Einheit.

Ich appeliere an die Politik schnelltens Hartz4 auszusetzen den offenen Strafvollzug und die psychische Folter die im Endeffekt Menschenleben kostet zu beenden und „den Mensch“ wieder in den Vordergrund zu rücken.
Ebenso eine Gesundheitsprävention die ihrem Namen auch gerecht wird.
Als ersten wirksamen Schritt in die richtige Richtung fordere ich:
500,-Euro Regelsatz
10,-Euro/Std
und die Einführung fair verteilter Arbeit durch die 30,-Std/Woche.

Wolfgang Wobido