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Endlich: Sarrazin tritt von seinem Amt als Bundesbank-Vorstand zurück

Geht er auch freiwillig aus der SPD?

Berlin – Bundesbank-Vorstand Thilo Sarrazin tritt zum Ende des Monats von seinem Amt als Bundesbank-Vorstand zurück. Das gab die  Deutsche Bundesbank am Donnerstag in einer Presseerklärung bekannt: “Mit Blick auf die öffentliche Diskussion werden die Beteiligten ihre Zusammenarbeit zum Monatsende einvernehmlich beenden.”

Sarrazin habe den Bundespräsidenten gebeten, ihn von seinem Amt zu entbinden. Thilo Sarrazin hatte mit seinen Äußerungen zur Intelligenz von Muslimen und einem “Juden-Gen” weltweit für Aufsehen gesorgt. In Deutschland entfachten seine Aussagen und sein neu veröffentlichtes Buch “Deutschland schafft sich ab” eine Debatte über die Integration von Migranten. Die Diskussion hatte Politik und Gesellschaft tief gespalten. Zudem diffamierte er in der Vergangenheit als Berliner Finanzsenator immer wieder Hartz IV-Bezieher.

Noch ist unklar, ob Sarrazin aus seiner Partei, der SPD, ausgeschlossen werden wird. Der Vorsitzende der SPD, Siegmar Gabriel warf Sarrazin rassistische Äußerungen vor. Derzeit betreibt der Berliner Landesverband ein Parteiausschlussverfahren gegen Thilo Sarrazin. Es bleibt abzuwarten, ob er freiwillig der SPD den Rücken kehrt. Laut BILD hätte Sarrazn gute Chancen eine dem sozialrassistischen Umfeld Partei zu gründen, die mit  gut 20 Prozent der Wählerstimmen vereinnahmen könnte.

mb, pr-sozial, dts