Abzocker des Tages: Amazon – Hunderte von Erwerbslosen müssen umsonst arbeiten

Montag, 31. Oktober 2011, 19:20
amazon-turm-leipzig-logistikzentrum-ae

amazon-turm-leipzig-logistikzentrum-ae

Bonn/Werne – Das Erwerbslosen Forum Deutschland bezeichnet den Internetgiganten „Amazon“ als „Abzocker“ des Tages, weil dieser auf Kosten von Erwerbslosen, der Arbeitslosenversicherung und dem Steuerzahler kräftige Gewinne einfahren will. Amazon sucht begrenzt für das Weihnachtsgeschäft derzeit Hunderte von Arbeitskräften und lässt diese über die Arbeitsagentur und die Jobcenter rekrutieren. Dazu werden die Erwerbslosen in Gruppen von bis zu 90 direkt in das Unternehmen in Werne zu einer mehrstündigen Informationsveranstaltung eingeladen. Anwesend sind auch Mitarbeiter der Hartz IV-Behörden und der Arbeitsagentur. Allerdings bekommen die zukünftigen Amazon-Mitarbeiter den Job nicht direkt, sondern müssen zwei Wochen ihre Arbeitskraft umsonst als Praktikant anbieten. Auch bei einer zukünftigen Einstellung müssen die Mitarbeiter 38,5 Stunden arbeiten bekommen aber nur 35 Stunden ausbezahlt. Wer diese Form der Ausbeutung nicht mitmachen will, dem drohen die Arbeitsagentur oder die Hartz IV-Behörden mit Leistungseinstellung oder Sanktionen. So berichtete ein Teilnehmer einer solchen Veranstaltung gegenüber dem Erwerbslosen Forum Deutschland, dass auf seine  Nachfrage was denn sei, wenn man keine staatlichen Leistungen bekommt, damit beantwortet wurde, dass man dann von der ersten Stunde an normal bezahlt würde.

Dazu Martin Behrsing, Sprecher des Erwerbslosen Forum Deutschland:

„Die Bundesagentur für Arbeit sollte schleunigst dafür sorgen, dass diese Praxis des Abzockens auf allen Ebenen sofort gestoppt wird. Es ist schier unerträglich, dass ausgerechnet dieser global agierende Profiteur der Finanz- und Wirtschaftskrise auch noch sein ohnehin glänzendes Weihnachtsgeschäft subventioniert bekommt, während die Menschen zwei Wochen umsonst arbeiten müssen, um Sanktionen zu entgehen. Das grenzt an Zwangsarbeit. Hier zeigt sich die Fratze des Kapitalismus ganz ungeniert. Ich empfehle: OCCUPY AMAZON“

47 Antworten zu: Abzocker des Tages: Amazon – Hunderte von Erwerbslosen müssen umsonst arbeiten

  1. Da soll doch einer sagen es gebe in Westlichen Staaten keine Sklaverei.

  2. Der Hartz4 Satz muss endlich Bedingungslos ohne irgendwelche Pflichten ausbezahlt werden. Das ist die einzige Möglichkeit solche Willkür und Mißbrauch von vorne herein verhindern zu können. Denn sobald man die Arbeitslosen nicht mehr zur Arbeit zwingen kann wären die Unternehmer dazu gezwungen vernünftige Löhne zu zahlen um Arbeitnehmer zu finden.

    • Ich glaub nicht das die bedingungslose Auszahlung von Hartz4 dieses Vorgehen stoppen würde. Mal abgesehen davon glaube ich das hier eine Vielzahl von Problemen zusammenlaufen. Da hilft nur „divide and conquer“.

      Als erstes sollte bei den Unternehmen reguliert werden. D.h. jedes Unternehmen das Arbeiter unterhalb eines Tarifes einstellen will, muss das rechtfertigen! Es muss darlegen das es die letzte Alternative ist, die bleibt! Denn unser Ziel sollte es nicht sein 400€ Jobs zu fördern, sondern die Menschen in ein vernünftiges Arbeitsverhältnis zu bekommen.

      Wenn ein selbständiger Kleinunternehmer Anspruch an 400€ Jobber stellt weil das finanziell nicht anders machbar ist, dann finde ich das in Ordnung. Allerdings muss auch er belegen das er die 400€ Jobber nicht über einen bestimmten Zeitpunkt hinaus nutzt, bzw daraus ein saisonales Geschäft macht.

      Als nächstes würde ich Zeitarbeit, sind für mich alle Jobverträge die vor < 1 Jahr Laufzeit terminiert werden, komplett verbieten. Bitte nicht verwechseln mit selbstständigen Freiberuflern die immer zeitlich begrenzt arbeiten, Dieses Zeitarbeitsmodell schadet den Menschen, Familien und sogar den Unternehmen (keine Knowledge Base, keine guten An-Ag Verhältnisse, keine Unternehmensidentifizierung, kurzum eine beschissene Unternehmenskultur). Es sollte mal ein Übergangsmodell der Wirtschaftskrise sein. Mittlerweile hat es sich verselbstständigt, ausgebreitet und die Regierungspappnasen feiern es als gelungene zeitbeständige Lösung die Flexibilität schafft.
      Und ich seh' immer mehr Unternehmen deren alleiniges Geschäftsmodell darin besteht, Arbeiter an andere Unternehmen zu verleihen, eine riesige Marge zu kassieren, und ansonsten NICHTS! Garnichts. Sklaverei 2.0. Diese Unternehmen betreiben das jahrelang. Klar ist die Ausfall- und Kündigungsquote hoch aber viele sehen das als letzten Strohalm.

      Letztendlich habe ich große Hoffnung das der Mindestlohn (bundesweit und nicht branchenbezogen) eine Menge verändern wird.

      Liebe Piraten die ihr hier so fleissig mitlest. Ihr habt in letzter Zeit imho viele Gelegenheiten verpasst das Ruder an euch zu reißen und den Tenor bei Themen, bei denen ich euch für die größte Kompetenz halte, positiv in Erscheinung zu treten. Bitte schlagt bei der Mindestlohn Debatte mal ab und zu mit dem Enterhaken auf den Tisch und erklärt den anderen Deppen, dass egal in was für einer Branche ein Mensch arbeitet, er immer den selben Mindestbedarf hat. 🙂

  3. Es gab doch eine Rechtschreibreform und Sklaverei nennt sich nunmehr Praktikum oder MAE- Maßnahme (1,- € Job) 😉

  4. Es wird heute erst so richtig bewusst, was der Schröder mit seinem Zeitabreitgebervorstandschef SPD-Clement inklusive ihrer abnickenden grünen Spaßtruppe damals genau mit Fordern und Fördern meinte!

    Wir Fordern von den Erwerbslosen kostenlose Arbeit für die Wirtschaft und Fördern dies mit Steuergelder! 🙂

    Alles auch im Sinne der CDU mit ihrem Koalitionspartner der 0% Partei, die das ganze für mehre und mehr ausbaufähig halten!

  5. Da braucht man sich auch keine billigen Arbeitskräfte aus dem Ausland zu holen oder nach Bangladesch abwandern, denn billger als umsonst geht nicht.

  6. Habe sofort mein Amazon Kundenkonto gelöscht, nachdem ich den Artikel gelesen hatte. Mit Amazon bin ich fertig!

  7. Ist aber wohl das System, welches nicht nur von Amazon ausgenutzt wird sondern von allen, welche dazu die Gelegenheit bekommen.

  8. also ich sehe hier das Problem eindeutig nicht beim Amazon, sondern bei der Arbeitsagentur bzw der rechtlichen Grundlage. Auch Praktika gehören grundsätzlich bezahlt. Man kann Amazon keinen Vorwurf daraus machen dass sie die Situation die durch Hartz 4 geschaffen wurde ausnutzen, das Problem ist der Staat der sowas zulässt.

  9. Bin ich jetzt blöd oder sind es die anderen. Die bekommen doch Kohle von der Agentur für Arbeit. Also mit umsonst arbeiten stimmt mal nicht. Ist natürlich doof, wenn man es sich vor dem Fernseher mit Stütze gerade so gemütlich gemacht hat und dann wieder malochen muß. So, und jetzt wollt ihr mich sicher sofort steinigen. Tja, die Wahrheit ist nicht immer bequem.

    • …die bekommen doch Kohle vom Staat….
      -Sie sind nah dran, daß es auch bei Ihnen Klick macht.
      Amazon sollte, wie jedes vernünftige Unternehmen auch, seine Arbeiter von der ersten Minute acuh bezahlen, dann müssten die Leute auch keine Kohle mehr vom Staat bekommen und der Staat würde sogar noch Kohle bekommen.
      Es sind sind eure Steuergelder. Das Risiko der Einarbeitung wälzt Amazon so auf die Allgemeinheit ab.

  10. Ich frage mich ehrlich gesagt gerade, woher diese Information stammt.
    Ich meine, die ist so absurd heftig, dass ich sie kaum glauben möchte – schon gar nicht unbesehen.

    Wenn es die Wahrheit ist, ist es furchtbar.

  11. Das ist doch völliger Quatsch!!? Die Arbeiter bekommen doch volle Leistungen vom Amt, was soll daran Sklaverei sein? amazon hilft damit, den Sozialstatt aufrecht zu erhalten – also sind alle glücklich. Evtl abgesehen von denen die mehr als 38h/Woche arbeiten und am Ende weniger haben…

    • freie arbeitsplatzwahl ? vertragsfreiheit ? amazon kann auch mit festangestellten den sozialstaat aufrecht erhalten kostet uns weniger. 38h woche monatsende ca 700 euro das ist moderne sklaverei. und wieso volle leistung vom amt wenn sie für amazon arbeiten?
      du musst dich mal richtig informiéren
      mfg kalle

  12. Diese sogenannten „Betrieblichen Trainingsmaßnahmen“ sind inzwischen bei allen Arbeitgebern beliebt, 2 Wochen kostenlose Arbeitskraft, egal, wie qualifiziert der evtl. zukünftige Mitarbeiter ist und wie glasklar die Weiterbeschäftigung.

    Das ist die bittere Realität…

  13. Schöner Artikel aber recht unvollständig. Erstmal sind es nicht nur Hunderte die von Amazon eingeladen werden sondern eher Tausende, was aber auch mit der Einarbeitung für ein anderes FC verbunden war.

    Die 38,5 Stunden werden wohl bezahlt, die Differenz wird dem Arbeitszeitkonto gut geschrieben und nach einem gewissen Zeitraum werden dann auch die vollen 38,5 Stunden bezahlt, es arbeitet also, was diesen Punkt angeht,
    keiner umsonst.

    Amazon macht einen Unterschied zwischen Bewerbern die sich selbst und direkt newerben und den Bewerbern die von Jobcentern etc. kommen. Es wäre also intressant welche Absprachen da die Jobcenter mit Amazon getroffen haben, bevor man Amazon als Buhmann darstellen möchte.

    Fakt ist, Amazon zahlt einen für die Tätigkeiten guten Einstiegslohn der mit Bonus knapp an 10€ rankommt. Man könnte natürlich auch auf Leiharbeiter setzen, nur dann hat der Arbeitnehmer weit weniger in der Tasche. Sicher ist Amazon nicht der „Wir lieben uns alle“ Arbeitgeber, den man gern in solchen Infoveranstaltungen vorspielt, aber der Begriff „Abzocker“ passt nicht wirklich.

  14. Ich verstehe nicht, wie sowas durch gehen kann? Das was hier getrieben wird ist nicht nur Sklaverei, sondern auch Staatlich subventionierte Webewerbsverzerrung!

    Und das ist bei allen Amazon Standorten so. Bei uns in der Region (Bad Hersfeld) läuft das nicht anders. Dort wollte Amazon kürzlich sogar einen Container Park hoch ziehen um tausende von Polen und Bulgarien unterbringen zu können fürs Weihnachtsgeschäft. Die Anwohner der Region haben sich erfolgreich dagegen gewehrt.

    Aber was soll, den Standard Deutschen (95%) interessiert das wenig da selber nicht betroffen. Den interessiert es nur, günstig einzukaufen und den ach so tollen Amazon Service in Anspruch nehmen zu können, egal auf wessen Rücken das ausgetragen wird solange es nicht der eigene ist.

  15. Hier werden wieder drei ganz verschiedene Dinge wild vermischt. Da regen sich die Leute wieder über unbezahlte Praktika auf. Wenn ich arbeitslos wäre würde ich mich doch über eine Chance auf einen neuen Job freuen und zwei Wochen ist jetzt auch nicht die Welt!
    Der zweite Punkt, und ganz was anderes, ist dann dass Harz 4 da von Amazon mit genutzt wird. Ich glaube, das ist zum einen auch so gewollt und schwer vermeidbar.
    Und zuletzt ist es natürlich nicht gut, wenn man aus irgendeinem Grund mehr arbeiten muss als auf dem Arbeitsvertrag angegeben.

    Aber differenzieren wäre halt schon gut.

  16. Das ist vermutlich nicht der einzige Typus der Abzocke. Ich habe folgenden Bericht nicht geprüft und gebe es also aufgrund von mündlichen Berichten wieder, ob es stimmt, ist zu prüfen. Ich habe persönlich keinen Anlass, den Personen nicht zu glauben, die mir davon erzählten, habe allerdings eine persönliche Beziehung zu den Personen, denen dies passierte.

    In einem der Logistikzentren wurden vor ca. 5-6 Jahren weit vor Weihnachten Menschen zum gratis Probearbeiten für das Weihnachsgeschäft via Arbeitsagentur beordert – auch zwei Personen, die ich kenne. In dieser Gegend sind Arbeitsplätze rar, insofern legten sie sich sehr ins Zeug, insbesondere einer der beiden, denn eine Anstellung wurde in Aussicht gestellt. Danach eingestellt wurde keiner von beiden.

    Pikant ist auch, dass eine der beiden ihr Arbeitslosengeld verlieren sollte, nachdem sie nicht übernommen wurde, weil sie angeblich nicht arbeitswillig gewesen wäre (was ich mir, da ich die Person kenne, nicht vorstellen kann – auch hier wäre nachzurecherchieren). Ihre Sachbearbeiterin hätte ihr dann das Arbeitslosengeld streichen müssen, hat das aber nicht getan und es so begründet: „Wir wissen, dass da bei Amazon was faul ist.“

    Wenn dieser Bericht stimmt, dann weiß man bei den Arbeitsagenturen vor Ort sehr wohl, dass diese Praxis nicht ok ist, dass Amazon keineswegs auf der Suche ist nach Personen, die man aktuell einstellen will, sondern sich Arbeitskräfte vom Staat finanzieren lässt. Und trotzdem schicken sie weiter Personen dort hin.

    Wer dies nachrechechieren will, kann mir ein Mail schicken an vorname.nachname@univie.ac.at (Name siehe oben).

  17. Leider zeigt auch die Diskussion hier wieder einmal wie stark der Einfluß der täglich auf die Bevölkerung herniedergelassenen Schönrederei der Politik (um nicht zu sagen Propaganda) brav wiedergekäut wird. So mancher Kommentator outet sich als einer der Glücklichen die über einen Arbeitsplatz verfügen und wettert über den RTL-Klischee-HartzIV-Empfänger mit der Flasche Bier vor dem Fernseher. Mit diesem unverdienten Rückhalt einer menschenverachtenden Polkitk wird sich, auch langfristig, gar nichts ändern! Ich selbst bin, seit einem Arbeitsunfall (der als Solcher nie anerkannt wurde) nur noch bedingt einsetzbar, bekomme aber natürlich dennoch wöchentlich neue Vorschläge die ich gar nicht ausführen kann obwohl ich gerne würde. Meine Frau, in ihrem Leben noch keinen Tag arbeitslos, muß aber dennoch mindestens zweimal im Jahr bei der ArGe antanzen. Für was? Na ja, das konnten uns die Mitarbeiter der ArGe auch nicht sagen, es ist halt so. Ich habe, weil mir die Arbeitslosigkeit schon lange auf die E… geht, schon einige Male versucht zur Selbsthilfe zu greifen und mich selbstständig zu machen. Fünf solcher Versuche waren es in den letzten sechs Jahren und alle sind an irgendwelchen Vorgaben oder Einsprüchen von ebensovielen Fallmanagern gescheitert.
    Ich bin auch nicht der Dümmsten einer. Ich kenne mich mit Computern sehr gut aus und könnte sowohl im Hardwarebereich als auch in der Software meinen Mann stehen. Ich vermag mich gut auszudrücken, bilde mir ein auf Wunsch fehlerfrei schreiben zu können (auch wenn ich die alte Rechtschreibung bevorzuge) und bin ein recht ordentlicher (Amateur-)Fotograf. Doch wenn ich meine Fallmanager darauf anspreche heißt es nur „Sie sind für solche Jobs nicht qualifiziert“.
    Was Amazon sich hier leistet ist sicher eine Unverschämtheit und ich weiß schon warum ich noch nie auf die Idee gekommen bin dort etwas zu bestellen, aber das Problem liegt woanders. Eine ganze Reihe höchstqualifizierter Menschen sind mir in meinem Leben begegnet denen nur ein Fetzen Papier fehlt zu ihrem Arbeitsglück, ebenso wie mir selbst. Ich mag die USA wirklich nicht in den Himmel loben, aber wenn ich mir dort einbilde etwas wirklich zu können dann mach ich das eben mal. Bin ich gut dann bin auch erfolgreich, bin ich´s nicht, na ja, dann wird das auch nichts und ich geh weiter Teller waschen. Aber hierzulande nähern wir uns in vielen schlechten Dingen der amerikanischen Denke an, doch seine Vorteile importieren wir nicht mit. Zu Viele sehen darin hier ihre Pfründe bedroht und so bleibt alles wie es ist.
    Ich habe den Plan an eine selbstständige/freiberufliche Zukunft (noch) nicht aufgegeben und nutze nun das Internet für meine Ziele. Doch die ArGe bleibt hier (von mir gewollt) so lange außen vor bis ich es geschafft habe und solange mache ich gute Mine zum bösen Spiel. Einen Job haben die ohnehin nicht für mich und solange ich tue was die mir sagen will keiner was von mir, wie auch bei 500-800 Klienten je Fallmanager? So wird auch mein Hartz-IV-Dasein irgendwann ein Ende haben, hoffe ich.
    Doch für alle die das Glück haben nicht in der Jobcenter-Falle zu stecken sei dies noch gesagt: was die ArGen treiben ist mitnichten nur eine Verarsche für Hartz-IV-ler, Ihr braven Steuerzahler seid es doch die für deren Mißmanagement zur Kasse gebeten werden. Eigentlich sollte jedem Arbeiter/Angestellten einleuchten, daß die Hatz gegen Leistungsbezieher nur dazu dient von dem Kernproblem abzulenken. Und dieses ist eine wachsende Ungleichverteilung des Wohlstandes der auf Eurem Rücken erarbeitet wird.
    Ein guter Freund von mir hechelte auch jahrelang die Schröder-RTL-Sprüche des Förderns und Forderns gebetsmühlenartig nach und machte auch mir die Hölle heiß wegen meiner „Faulheit“. Letztes Jahr setzte ihn sein Arbeitgeber frei und nun kommt er und fragt mich in Sachen Jobcenter und Hartz um Rat. Möge den Kritikern dieses Artikels hier dieses Schicksal erspart bleiben. Arbeitslosigkeit ist kein Job, es ist ein Stigma!

    • Deinen Beitrag finde ich echt gut nur in einem Punkt muss ich Dir widersprechen. Arbeitslosigkeit und somit auch Hatz IV sind ein Job, kein guter aber ein sehr unterbezahlter, demütigender, mit ständigem Mobbing verbundener, meist aussichtsloser scheiß Job. Da man ja auch keinen guten Anwalt bekommt, weil der für seine Arbeit nicht adäquat bezahlt wird, hat man auch noch die Arbeit eines Anwaltes, wenn man nicht total über den Tisch gezogen werden will. Das ist deffinitiv ein Job.

      • Oh, ich will dir da keineswegs widersprechen. Allenfalls vielleicht anmerken, daß ausnahmslos alle der Jobs die ich bis zu meinem Hartz-IV-Dasein erledigt habe wenigstens ein klein wenig Sinn machten. Das geht mir bei dem Hartz-Job dann doch ab. Meine jeweiligen Fallmanager „kennen“ mich aus der Akte und sehen (oder besser sähen), daß ich für die Jobs für die ich mich bewerben soll, ungeeignet bin. Doch weil es keine Alternativen zu geben scheint wird eben doch sinnlos zu vermitteln gesucht um der Statistik Genüge zu tun. So sind ausnahmslos alle Bewerbungen die ich im „Auftrag“ der ArGe getätigt habe bereits von vornherein nutzlos. Das trifft ohne Abstriche auch auf die Trainingsmaßnahmen zu derer ich mich im Laufe der Zeit unterwerfen mußte. Nicht nur, daß diese Maßnahmen in jedem Fall schon unter sehr schlechten Vorzeichen standen weil die Teilnehmer, zumindest in meinen Erfahrungen, zu mindestens der Hälfte der deutschen Sprache gar nicht mächtig waren. Auch die Konzepte nach denen diese funktionieren könnten kaum realitätsferner sein. Allzuoft ist es dann beispielsweise bei den praktischen Übungen am PC so, daß irgendetwas nicht funktioniert (der Computer ist eben eher den Problemen als den Lösungen zuzurechnen), da komme ich (oder auch ein Anderer) zum Zuge um das Problem zu beseitigen, denn die dort zum Einsatz kommende Gerätschaft setzte sich aus Uraltbeständen zusammen die nur bedingt untereinander kompatibel ist und Software zum Einsatz kommt die längst nicht mehr aktuell ist. In meiner letzten Trainingsmaßnahme im Jahr 2009 saß ich an einem 400 Mhz schnellen Notebook mit Windows 98SE. Sicher braucht es dort keine Gamerhardware, aber eine Software die so aktuell ist wie sie auch bei den potentiellen Arbeitgebern benutzt wird würde ja schon Sinn machen.Da ich schon als der PC noch mit Herculesgrafik daherkam am Computer arbeitete ist die Fehlerbeseitigung dennoch zumeist ein Klacks. Meine letzte „Lehrerin“ fragte mich dann warum ich denn so etwas nicht machen würde, worauf ich dann antwortete „weil ich nicht qualifiziert bin“. Ich habe eben keine Qualifikation die auf einem Blatt Papier steht und so existiert diese auch für die ArGe nicht. Interessanterweise hätte ich, im Rahmen eines 1-€uro-Jobs, für ein halbes Jahr den Job eines Systemadministrators an einer Schule ausfüllen können. Nach zehn Minuten hatte ich denn Rektor von meiner Eignung überzeugt. Da die Schule einige Kilometer von meinem Wohnort entfernt liegt und zwischen den beiden keine Verbindung mit öffentlichen Verkehrsmitteln besteht (ich wohne in einer ländlichen Region) bat ich noch am selben Tag meine Fallmanagerin um eine Unterstützung um die Fahrtkosten mit dem eigenen PKW abdecken zu können. Es ging hier um 50 €uro nur für die ersten beiden Monate, danach hätte ich durch den „Mehrverdienst“ auch diese Kosten selber tragen können. Diese wurde mir verweigert weil es dafür keine Richtlinie gab. Der Betrag um den es sich drehte entsprach dabei kaum dem was ein einziger Tag in einer Trainingsmaßnahme kostete und diese dauerte zuletzt vier Wochen! Dafür wäre ich geeignet gewesen, nach Ablauf dieses 1-€uro-Jobs hätte ich ein Zeugnis in der Hand gehabt und ja, es hätte mir auch Spaß gemacht. Warum also hat das nicht geklappt? Weil man lieber zig Millionen sinnlos, aber nach den Richtlinien zum Fenster rauswirft, anstatt sie, wenigstens in Einzelfällen, sinnvoll aber eben nicht ganz Richtliniengetreu in die Zukunft investiert. Du hast also ohne Zweifel völlig recht wenn du bei HartzIV von einem Job sprichst, allerdings der beschissenste den ich je gemacht habe…

  18. US-Amerikaner = Datenschutz, Arbeitnehmerrechte und Bürgerrechte mangelhaft. Gilt auch für Ebay und Co.

  19. Wie mein Vorredner oder in diesem Falle Vorschreiber Hubert schon richtig sagte: Amazon-Kundenkonto löschen. Und wie das am besten und einfachsten geht, habe ich auf meinem Blog unter http://weblog.bio-natur.at/2011/11/02/report-mainz-angst-bei-amazon/ beschrieben. Dort finden sich auch noch andere Quellen, welche sich dieses Themas annehmen. Besonders möchte ich dabei die kurze Report Mainz Reportage dazu empfehlen.

  20. Diese Form der Gewinnmaximierung ist doch seit Jahren völlig gängige Praxis. Unternehmen holen sich Arbeitslose für Praktika und Probearbeiten, zahlen dafür aber nichts. Die knapp 350 Euro plus Mietzuschuss bekommt das Arbeitsvieh ja vom Steuerzahler*. Übernommen wird natürlich kaum jemand. Warum auch, dann müsste man ihn ja bezahlen. Da holt man sich lieber den nächsten Praktikanten/Probearbeiter. Und wer sich weigert, bei dieser Ausbeuterei mitzuspielen, der wird sanktioniert. Hier zeigt sich, wer die wahren Sozialschmarotzer sind. Nicht die, die keine halbwegs anständig bezahlte Arbeit finden. Sondern die, die aus der Not und völlig absurden Gesetzen dick Kapital schlagen. Zu Lasten der Allgemeinheit.

    *Würde man das auf die geleisteten Arbeitsstunden umrechnen, was käme da wohl raus? So knapp 2 bis 3 Euro die Stunde bei Alleinstehenden?

  21. 1. wundert mich das ganze nicht mal im Ansatz, weil es die ganz normale Menschenverachtung der Geldgeier und der Hartz KZ Wächter ist.
    2. habe ich bereits sofort nach der Amazon Aktion gegen Wikileaks jegliche Geschäftsbeziehung sowohl als Käufer als auch als Verkäufer auf meiner Webseite eingestellt und alle Accounts gelöscht.
    3. werde ich immer wieder bestätigt in meinem Hartz IV – KZ Vergleich.

    Was hier an finaler Geldumverteilung läuft ist mal wirklich unerträglich.

  22. Das grenzt an Zwangsarbeit.

    Das IST Zwangsarbeit.

    Hier zeigt sich die Fratze des Kapitalismus ganz ungeniert. Ich empfehle: OCCUPY AMAZON“

    OCCUPY – auch so ein Wort, wie orangene Revulution? Ich empfehle: Boykott Amazone. (Und nicht nur die- der Bürger sollte mal langsam lernen, mit den Füßen abzustimmen. Wie wärs , wenn er mal nicht den ganzen materialistischen Mist mit macht und die Großkonzerne, Pressekonzerne etc – boykottiert?)

  23. Ich bin leider einer dieser Vollpfosten die dort arbeiten müssen und ich kann euch sagen, es ist alles noch viel schlimmer als in diesem Bericht. Tatsächlich wird derzeit im Lager Werne dermaßen viel Überkapazität aufgebaut, dass ich schon mehrfach einfach freigestellt wurde. Was nichts anderes heißt, als das ich nachhause gehen kann oder gar nicht erst zu kommen brauche. Es gibt für diese Massen an Versandmitarbeitern – so die einheitliche Berufsbezeichnung – schlicht nicht genügend Arbeit. Das hält diese Firma aber nicht davon ab, unablässig weitere Bewerbungsrunden zu veranstalten. Wie im Bericht erwähnt jeweils mit 90 neuen arglosen Leuten. Mitarbeiter von der Arge waren auf meiner Bewerbungsrunde nicht anwesend. Es ist völlig unwahrscheinlich, dass auch nur ein Bruchteil dieser Leute übernommen werden kann. Das Werk hat ja noch nicht einmal jetzt, in der frühen Vorweihnachtszeit, genug Auslastung um alle zu beschäftigen. Ich möchte an dieser Stelle noch die Kuriosität erwähnen, dass Sicherheitsmitarbeiter – in Werne Zeitarbeiter der Firma Kötter – jedem Versandmitarbeiter nach gutdünken die Kündigung aussprechen können. Diese Kündigung hat dann mit sofortiger Wirkung Gültigkeit und man hat sofort das Gelände zu verlassen. Einspruch ist nicht vorgesehen. Ich könnte noch so vieles erzählen, was hier keiner glauben würde aber ich kann euch sagen, es ist wirklich noch viel schlimmer.

  24. Schlußfolgerung sollte für alle H IV-Gegängelten und auch deren Bekannte sein, ab sofort bei Amazon nichts mehr bestellen.Es gibt genug andere Anbieter, so dass ein Boykott durchaus hilfreich wäre.

  25. So nun habe ich mir das alles zu Gemüte geführt, und kann dazu nur sagen es wird nichts so heiß gegessen wie es gekocht wird.
    Auch ich bin jemand der zurzeit bei Amazon als Saisonarbeiter tätig ist.
    Allerdings kann ich diese Schauergeschichten nicht bestätigen.
    Klar sollte jedem der dort arbeitet klar sein das die Übernahme Chance sehr gering ist, deswegen heißt es ja auch Saisonarbeit und ich stimme auch zu das einige Zustände dort nicht optimal sind. Was ja auch logisch ist ein Lager das normalerweise 800 Mitarbeiter hat beherbergt nun ein paar 1000 mehr. Da fehlt es eben an Dingen wie Parkplätzen, Spinten usw. Aber im Großen und Ganzen kann ich mit reinem Gewissen behaupten das sich Amazon bedeutend loyaler und menschenfreundlicher gibt als viele andere Firmen bei denen ich schon arbeiten durfte. Die Arbeitszeiten sind absolut vertretbar die Bezahlung ist für die Arbeit durchaus angemessen und auch das Betriebsklima ist mehr als in Ordnung.
    Was das unbezahlte Praktikum angeht da sollte man die Schuld schon bei der ARGE suchen die da meint Steuergelder rauszuschleudern nur um ihre Statistik zu verschönern und zu allem Überfluss auch noch unbegründet Sanktionen androht.
    Warum soll ich jemanden wie Amazon verurteilen das er ein Geschenk annimmt das er so offenherzig von der ARGE überreicht bekommt. Nennt mir nur einen Arbeitgeber der das nicht nutzen würde.
    Zum Schluss möchte ich noch sagen Arbeitslos werden kann jeder, allein schon durch Firmenschließungen usw. und ich kenn eine Menge arme Hunde die zwar gerne arbeiten wollen aber keine Chance bekommen, aber auch genügend andere die brav ihr Harz 4 kassieren und gar nichts ändern wollen, weil lebt sich ja ganz gut so. Wenn man da ein wenig nachforschen würde und die Sanktionen da verhängen würde wo sie wirklich sinnvoll wären könnte man das Geld dort einsetzen wo es angebracht wäre, bei denen die wirklich arbeiten wollen.
    Leider sieht die Realität so aus das das Gegenteil der Fall ist. Die Arbeitswilligen müssen um jede Förderung kämpfen und die Unwilligen genießen dafür jegliche Vorteile auf Kosten der Steuerzahler. Kann man bestimmt nicht verallgemeinern aber in vielen mir bekannten Fällen trifft es zu.

    • Das heißt also, weil andere Firmen in der Vergangenheit noch mieser mit dir umgegangen sind, ist Amazon nun ein guter Arbeitgeber? Das ist eine krude Auffassung von einem gesunden Arbeitsverhältnis. Im Gegensatz zu dir kann ich vieles hier bestätigen und da geht es nicht nur um ein paar fehlende Spinte. Darüber hinaus ist mir aus deinen Ausführungen nicht klar geworden, was denn genau die Loyalität von Amazon gegenüber dem Arbeitnehmer ausmacht? Etwa das regelmäßige Entlassen und wieder Einstellen? Das Unternehmen Amazon ist seinen Arbeitnehmern ungefähr so loyal gegenüber, wie ein Kunde eines Arbeitsstriches um die nächste Ecke. Wer dort aufmuckt ist schneller draussen als er Sicherheitsdienst sagen kann. Zu behaupten, dass bei Amazon ganz, ganz viele Mitarbeiter gesucht werden und dann dermaßen übermäßig Hilfskräfte anzuwerben, die dann noch nicht einmal Arbeit haben, grenzt schon an vorsätzlichen Betrug. Denen ist von Anfang an klar gewesen dass keiner der Leute aus Oktober bis November angeworbenen Leute einen längerfristigen Vertrag erhält. Dann auch noch aufzufordern sich ins Zeug zu legen damit man übernommen wird, ist nicht sehr loyal gegenüber den Arbeitnehmern und läßt sich nur mit dem Wort Ausbeutung beschreiben. Aber gut das du noch ein paar Schmägeschichten über die parasitären Arbeitslosen von dir gegeben hast, dafür kriegst du bestimmt so einen schönen Amazonwimpel oder gleich ein Fleißkärtchen in Gold. Du hast es echt verdient dort zu arbeiten.

      • Zeitarbeiter oder Saisonkräfte hat es schon immer gegeben und wird es auch immer geben. Das hat nichts mit Ausbeuter zu tun, sondern ist ein ganz normaler Umstand bei Unternehmen die kurzfristig einen hohen Bedarf an Arbeitern haben.

        Dafür gibts ja auch eine Entlohnung. Allerding: Im Arbeitsvertrag von Amazon auf Seite 1!! zweiter Paragraph wird gesagt: „Das Arbeitsverhältnis begint am… Es ist befristet auf Grund der Tätigkeit als Aushife…“ klingt für mich unmißverständlich. Das Gemecker über langfristige Verträge entschließt sich mir dort.

        Interresant ist aber, wie hier mit viel Polemik niedergeknüppelt wird. „Amazonwimpel und Fleißkärtchen“… naja entbehrt halt jeder Grundlage, aber animiert zum Schmunzeln. Begriffe wie Arbeitsstrich, Betrug und Ausbeutung zeigen aber auch das Wutpotential, mit dem man dem Unternehmen gegenüber steht. Insofern ist der Sicherheitsdienst bei Amazon vermutlich gar nicht so verkehrt.

        Ich persönlich mag Amazon und wenn man sich überlegt dass 1629 Arbeitskräfte in Werne per Arbeitsamt gefördert werden, dann sind dass 1629 die zumindest vorübergehend nicht mehr auf der Straße stehen. Und 1629 die für einen begrenzten Zeitraum nicht das Geld vom Steuerzahler bekommen. Ich sehe keine Grund das zu boykottieren. Im Gegenteil. Jeder der bei Amazon bestellt schafft Arbeitsplätze, vorübergehende oder feste. Mit einem wachsenden Unternehmen sicherlich feste.

  26. ich habe mich im Aug 2008 bei Amazon beworben und wurde auch genommen,das steht jetzt erst mal auf einen anderen Blatt jedenfalls haben die bei der Vorstellung gleich gesagt, das es nur für Weihnachten ist zum Schluß war ich dann aber bis Jan. 2010 beschäftigt. und von wegen kein Geld, wir haben immer pünktlich unser lohn erhalten. ich weiß nicht was das soll und in anderen Firmen werden auch so das man ein Praktikum machen muß.

  27. Hallo erstmals

    Tas team ist hier schon bis alt, aber ich sage auch mal was dazu…

    ich bin immer noch bei Amazon.
    Lohn kommt immer eher als es im Vertrag steht.
    zu arbeits zeit:
    Am Anfang habe ich auch 38,5 Std. in der Woche gemacht, habe aber nur für 35Std. bezahlt bekommen, dass ist aber nicht schlimm da mein Std. Konto sich jede woche um +3,5 stunden erhöht hat. Wenn ich auch noch den 6tag gemacht habe waren das auch noch mal +7,75 std. mehr.
    wenn man genug hat konnt man auch mal 2-3 tag zuhause bleiben ohne Urlaub zu nehmen. Was ist daran falsch????

    antwort zum Piratenpartei Mitglied 1. November 2011 – 14:09 :
    Wenn die Ämter das machen würden, ohne Saktionen da hätten wir noch mehr faule menschen die ihren Arsch zuhause lassen würden…

    Zum Pratikum:
    heut zu tage stehlen Große Firmen nur leute wo der lebenslauf gut ist.
    das heist ab besten man kommt aus dem bereich… oder man hat kaum von amt gelebt.
    aber AMZON stehlt leute ein die teilweise 5 jahre, 10 jahre oder noch nie gearbeitet habe ein und gibt fast jedem eine chance… wie viele firmen in deutschland machen das.

    ich kenne paar kollegen die jetzt bei amazon sind, die schon seit mehr als 10 jahren nicht gearbeitet habe und jetzt Verträge haben….

    daher glaubt nicht alle medien berichten die ihrgentwo auftauchen…..

    *MFG*
    viktor

  28. Die leute sollen klipp und klar gesagt, nichts mehr von amazon kaufen, fertig aus!!!! Dann geht so ein drecksbetrieb der in die gleiche schublade wie Nokia gehört in null koma nichts pleite.

  29. Bezahlung ??? Die Arbeitnehmer müssen jeden Monat zur Arge rennen und Aufstocken lassen,daß kümmert euch lieben Steuerzahler keineswegs oder wie ??? Eine vernünftige Bezahlung wäre in vielen Betrieben mal angebracht !!!
    Es wird ständig auf die Arbeitssuchenden geschimpft,was ist mit den Politikern ?
    Auf den Kosten der Steuerzahler lassen die es sich gut gehen mit Hummer,Champagner und Kaviar !!!
    Der kleine Mann wird generell Verarscht und Ausgebeutet.
    Steuerzahler werden auf die Arbeitslosen aufgehetzt,was glaubt ihr wohl warum ?
    Um von dem eigentlichen Problem abzulenken,daß Hartz 4 der größte Mist,die häftigste Überwachung und die günstigste Sklavenfabrik ist !!!
    Man soll ja nicht gegen die Politik angehen,nein ein Sündenbock muss her,also nehmen wir einen Arbeitssuchenden,der kann das schon ab es von allen Seiten zu bekommen und die Politik ist gut raus !

    Es wird vieles von den Ämtern unternommen um Arbeitswillige einen riesen Felsen in den Weg zu stellen,damit dieser nicht´s erreicht,denn dann geht ja wieder ein Sklave flöten den man Schikanieren und Mobben kann.

    Werdet doch alle mal wach und schaut was hier in unserem Lande vor sich geht !!!

  30. So etwas kommt in America nicht vor. Jeder wird bezahlt von der ERSTEN stunde an!!!!!!!!!

  31. Warum arbeiten so viele bei Amazon wenn sie nicht bezahlen.? Ihr muesst alle rausgehn damit die arbeit stehn bleibt. Einer alleine kann es nicht aendern aber alle zusammen koennen.

  32. hallo, hat verdi bei amazon reihnberg mitverdient und wer?(name adresse ect.) 2014 kommen die rumänen und bulgaren für ein euro die
    stunde, wie überbrückt amazon die kosten der harz 4 arbeitnehmer bis
    dahin?
    gruss dirk

  33. amazon ist das letzte.hab da gearbeit und bin froh das ich da wieder raus bin.

  34. Das ist aber leider ähnlich wie bei vielen anderen Großunternehmen. Man nehme den gelben Briefzusteller mit schwarzem Horn als Beispiel, der Klub ist auch nicht unbedingt für die beste Mitarbeiterbetreuung bekannt…