Erste Schotteraktionen an der Schiene – Eskalationsstrategie der Polizei läuft ins Leere

Freitag, 25. November 2011, 22:16

Lüneburg – Auf der Schienenstrecke zwischen Lüneburg und Dannenberg haben Aktionsgruppen heute an mehreren Stellen erfolgreich das Gleisbett durch das Entfernen des Schotters unterhöhlt. Die Aktivist_innen lassen sich nicht von der aggressiven Polizeistrategie einschüchtern, die bereits beim Polizeieinsatz am Donnerstagabend in Metzingen erkennbar wurde. Die Kampagne Castor?Schottern! ist zuversichtlich, dass sich die Aktivist_innen auch bei der noch anstehenden Hauptaktion nicht von der Polizei abhalten lassen, sondern  ihre Aktion entschlossen angehen werden.

Rund einhundertfünfzig Menschen haben am Freitagmittag in der Nähe von Dumstorf zehn Minuten lang das Gleisbett unterhöhlt. Auch an anderen Orten entlang der Castor-Transportstrecke im Wendland ist es zu erfolgreichen Schotter-Aktionen gekommen. Ohne vorherige Gleisreparaturen ist ein Befahren der Strecke für den Castor nicht möglich.

Mischa Aschmoneit, Pressesprecher der Kampagne Castor?Schottern!: „Die ersten Aktionen sind erfolgreich. Die Stimmung unter den Aktivisten_innen ist optimistisch. Der Castor-Transport wird im Wendland auf entschlossenen Widerstand treffen“.

Quelle: http://www.castor-schottern.net/wp-content/uploads/2011/09/5164329664_fdcbd80126_b.jpg

Quelle: http://www.castor-schottern.net/wp-content/uploads/2011/09/5164329664_fdcbd80126_b.jpg

Hanna Spiegel, ebenfalls Pressesprecherin von Castor?Schottern!: „Wir freuen uns über diese gelungene Überraschungsaktion. Doch die eigentliche Aktion von Castor?Schottern! kommt erst noch. In den folgenden Tagen werden sich viele Menschen auf den Weg zu den Gleisen machen, um die Schienenstrecke für den Castor weiterhin unbefahrbar zu machen. Die heutigen Schotter-Aktionen waren nur der Anfang.“

Die Polizeistrategie, mit massiver Gewalt gegen die legitimen Anti-Atom-Proteste vorzugehen, läuft vollkommen ins Leere. Der Einsatz von Wasserwerfern und Pfefferspray am Donnerstagabend gegen eine Demonstration in Metzingen war offensive Gewalt der Polizei.
Der verantwortliche Einsatzleiter Hartmut Dudde ist bereits in den vergangenen Jahren durch massiven Gewalteinsatz bei polizeilichen Maßnahmen gegen Demonstrant_innen aufgefallen. „Wir kennen Duddes Gewaltstrategie schon von diversen Protestaktionen. Zum Beispiel von den Castorprotesten 2010, dort leitete er den Einsatz bei dem unrechtmäßigen Polizeikessel in Harlingen“, so Aschmoneit.

„Das polizeiliche Handeln war nicht von den gesetzlichen Vorgaben gedeckt“, musste sich Einsatzleiter Dudde bereits 2009 vom Amtsgericht Hamburg zu seinem brutalen Vorgehen bei einem Einsatz gegen das Klima- und Antirassismus-Camp in Hamburg 2008 sagen lassen.

Spiegel weiter: „Verantwortlich für diese Eskalation ist das niedersächsische Innenministerium, das  Beamte wie Dudde bewusst eingesetzt hat – und die deutsche Bundesregierung. Offensichtlich will sie, entgegen ihres vermeintlichen Atomausstiegs, diese gefährliche Technologie weiter betreiben und in Gorleben Fakten schaffen. Ihre neue Atompolitik will die Regierung mit kompromissloser Gewalt durchsetzen.“

Die Aktivist_innen von Castor?Schottern! werden bei ihrer Aktion jedoch nicht auf Provokationen durch die Polizei eingehen. Sie werden die Einsatzkräfte umgehen und durchfließen, um zur Schiene zu gelangen. Denn unser Ziel ist nicht die Auseinandersetzung mit der Polizei, sondern die Castorgleise durch das  Schottern unbefahrbar zu machen.

Die Kampagne Castor? Schottern! ruft auf:

Kommt ins Wendland! Beteiligt euch an den Aktionen! Kein Castor ins Wendland und kein Endlager in Gorleben!




Auf der Schienenstrecke zwischen Lüneburg und Dannenberg haben Aktionsgruppen heute an mehreren Stellen erfolgreich das Gleisbett durch das Entfernen des Schotters unterhöhlt. Die Aktivist_innen lassen sich nicht von der aggressiven Polizeistrategie einschüchtern, die bereits beim Polizeieinsatz am Donnerstagabend in Metzingen erkennbar wurde. Die Kampagne Castor?Schottern! ist zuversichtlich, dass sich die Aktivist_innen auch bei der noch anstehenden Hauptaktion nicht von der Polizei abhalten lassen, sondern  ihre Aktion entschlossen angehen werden. 

Rund einhundertfünfzig Menschen haben am Freitagmittag in der Nähe von Dumstorf zehn Minuten lang das Gleisbett unterhöhlt. Auch an anderen Orten entlang der Castor-Transportstrecke im Wendland ist es zu erfolgreichen Schotter-Aktionen gekommen. Ohne vorherige Gleisreparaturen ist ein Befahren der Strecke für den Castor nicht möglich.

Mischa Aschmoneit, Pressesprecher der Kampagne Castor?Schottern!: „Die ersten Aktionen sind erfolgreich. Die Stimmung unter den Aktivisten_innen ist optimistisch. Der Castor-Transport wird im Wendland auf entschlossenen Widerstand treffen“.

Hanna Spiegel, ebenfalls Pressesprecherin von Castor?Schottern!: „Wir freuen uns über diese gelungene Überraschungsaktion. Doch die eigentliche Aktion von Castor?Schottern! kommt erst noch. In den folgenden Tagen werden sich viele Menschen auf den Weg zu den Gleisen machen, um die Schienenstrecke für den Castor weiterhin unbefahrbar zu machen. Die heutigen Schotter-Aktionen waren nur der Anfang.“

Die Polizeistrategie, mit massiver Gewalt gegen die legitimen Anti-Atom-Proteste vorzugehen, läuft vollkommen ins Leere. Der Einsatz von Wasserwerfern und Pfefferspray am Donnerstagabend gegen eine Demonstration in Metzingen war offensive Gewalt der Polizei.
Der verantwortliche Einsatzleiter Hartmut Dudde ist bereits in den vergangenen Jahren durch massiven Gewalteinsatz bei polizeilichen Maßnahmen gegen Demonstrant_innen aufgefallen. „Wir kennen Duddes Gewaltstrategie schon von diversen Protestaktionen. Zum Beispiel von den Castorprotesten 2010, dort leitete er den Einsatz bei dem unrechtmäßigen Polizeikessel in Harlingen“, so Aschmoneit.

„Das polizeiliche Handeln war nicht von den gesetzlichen Vorgaben gedeckt“, musste sich Einsatzleiter Dudde bereits 2009 vom Amtsgericht Hamburg zu seinem brutalen Vorgehen bei einem Einsatz gegen das Klima- und Antirassismus-Camp in Hamburg 2008 sagen lassen.

Spiegel weiter: „Verantwortlich für diese Eskalation ist das niedersächsische Innenministerium, das  Beamte wie Dudde bewusst eingesetzt hat – und die deutsche Bundesregierung. Offensichtlich will sie, entgegen ihres vermeintlichen Atomausstiegs, diese gefährliche Technologie weiter betreiben und in Gorleben Fakten schaffen. Ihre neue Atompolitik will die Regierung mit kompromissloser Gewalt durchsetzen.“

Die Aktivist_innen von Castor?Schottern! werden bei ihrer Aktion jedoch nicht auf Provokationen durch die Polizei eingehen. Sie werden die Einsatzkräfte umgehen und durchfließen, um zur Schiene zu gelangen. Denn unser Ziel ist nicht die Auseinandersetzung mit der Polizei, sondern die Castorgleise durch das  Schottern unbefahrbar zu machen.

Die Kampagne Castor? Schottern! ruft auf:

Kommt ins Wendland! Beteiligt euch an den Aktionen! Kein Castor ins Wendland und kein Endlager in Gorleben!