Müssen sich Patienten auf eine höhere Praxisgebühr einstellen?

Sonntag, 4. Dezember 2011, 13:22
Fotograf: Stephan Baumann www.baumannstephan.de

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Berlin – Patienten werden sich auf eine Änderung der Praxisgebühr einstellen müssen. Gegenüber der Wochenzeitung „Das Parlament“ sagte der gesundheitspolitische Sprecher der Unions-Fraktion, Jens Spahn (CDU): „Bislang erfüllt diese die vorgesehene Steuerungsfunktion offenkundig nicht ausreichend, nämlich ein Nachdenken darüber zu befördern, ob ein Arztbesuch wirklich notwendig ist. Ich bin dafür, dass wir uns das Thema Praxisgebühr noch in dieser Legislaturperiode vornehmen.“

In dem Interview kritisierte er, die Deutschen gingen „sehr viel zum Arzt, im Schnitt 18 Mal“ pro Jahr. „Auch darüber wird man reden müssen“, sagte der CDU-Abgeordnete mit Blick auf die Diskussion um lange Wartezeiten gesetzlich Krankenversicherter auf einen Facharzttermin.

3 Antworten zu: Müssen sich Patienten auf eine höhere Praxisgebühr einstellen?

  1. Der Mann ist ja auch privat versichert und kassiert jeden Monat eine fette Diät. Solche Leute ….. mich an.

  2. kein wunder das die Politiker gagen sind, weil sie könnten den gesetzlich Versicherten treffen und dem Politiker mit der privaten Versicherung unangenehme Fragen stellen.
    Dann kann der Politiker mal sehen wie gerne wir die Ärzte haben.
    Der politiker hat ja auch viele „Freunde wo er hingehen kann.
    Herr Span sollte die Partei wechseln. Christlich ist anders.
    Wie war das noch mal: liebe deinen Nächsten
    Fällt den nichts anderes ein als mit Gelderhöhung die Menschen zu lenken.
    Tschüß
    ich muss auch sehr viel zum Doktor. Werden wir jetzt dafür bestraft.

  3. Die Maut (Praxixgebühr) wurde inzwischen „abgeschafft“ (2013), für Medikamente muss weiterhin bezahlt werden, wer chronisch Krank ist, und im Jahr seine 1% (ALG-II Empfänger) bzw. 2% (als Arbeitnehmer) nicht voll bekommt, dem fehlt das Geld, immerhin sind 5 – 10 Euro auch nicht gerade wenig.