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Hartz IV: Fehler bei der Vergabe von Ein-Euro-Jobs gehen zu Lasten des Betroffenen

Erfurt – Das Bundesarbeitsgericht hat entschieden, dass Fehler bei der Vergabe von 1-Euro-Jobbern zulasten des Betroffenen gehen. In einem solchen Fall wird bei Hartz IV-Beziehern nicht von einem normalen Arbeitsverhältnis ausgegangen..

Ein-Euro-Jobber haben dann keinen vollen Lohnanspruch, selbst wenn sie wie Festangestellte tätig sind. Damit wurde die Klage eines Hartz IV-Beziehers abgewiesen, der für den Dienst „Essen auf Rädern“ bei der AWO-Karlsruhe eingesetzt wurde und ein volles Gehalt verlangt hatte. (Az.: 5 AZR 290/07)