PKV Unisex-Tarife: Diskriminierung von Frauen hat ein Ende

Montag, 23. Mai 2011, 14:07

Dar Europäische Gerichtshof setzt mit seinem Urteil zur privaten Krankenversicherung in Deutschland der Ungleichbehandlung von Mann und Frau ein Ende. Bisher müssen Frauen einen höheren Beitrag für ihre private Krankenversicherung ( http://www.pkv-private-krankenversicherung.net/ ) entrichten. Begründet wird dies von der PKV mit dem höheren Risiko. Damit ist nun Schluss, bis spätestens Ende 2012 müssen private Krankenversicherungen die sogenannten Unisex-Tarife einführen, die den gleichen Krankenversicherungsbeitrag für Mann und Frau vorsehen.

Damit wird die PKV vor ein versicherungsmathematisches Problem gestellt. Um keine Defizite zu erleiden, muss das Risiko auch auf die Tarife für Männer umgelegt werden. Dadurch wird der PKV Beitrag für Männer steigen. Wenn Frauen heute ihre Private Krankenversicherung berechnen, siehe http://www.pkv-private-krankenversicherung.net/pkv-rechner , erhalten sie nach wie vor den erhöhten Beitragssatz. Deshalb ist ein Wechsel der PKV mit der Einführung der Unisex-Tarife sinnvoll.

Anders verhält es sich bei Männern. Gesetzlich ist verankert, dass die neuen Unisex-Beiträge mit Einführung dieser in Kraft treten. Bestehende alte Versicherungsverträge sind also davon ausgenommen. Deshalb sollten Männer, so ein Versicherungswechsel gewünscht ist, ihre Private Krankenversicherung vergleichen http://www.pkv-private-krankenversicherung.net/vergleich und vor der Einführung der PKV Unisex-Tarife wechseln.

Grundsätzlich sollten sowohl Frauen als auch Männer die Testergebnisse der Stiftung Warentest bzw. der Finanztest im Auge behalten. Seit bereits vielen Jahren nimmt die Stiftung Warentest private Krankenversicherungen unter die Lupe und bewertet diese nicht nur auf Preis- und Leistung, sondern berücksichtigt auch die Beitragsstabilität der Unternehmen und gibt Ratschläge zu Versicherungsbedingungen. Der aktuelle Private Krankenversicherung Test http://www.pkv-private-krankenversicherung.net/test der Stiftung Warentest behandelt auch die aktuellen Tarife in 2011 und stellt die aktuellen Testsieger der PKV vor.

Pressemeldung:

PKV Private Krankenversicherung

Rennstieg 69

28205 Bremen

info [at] asenta.de

Tel: 0421 27848422

http://www.private-krankenkasse-pkv.de/

4 Antworten zu: PKV Unisex-Tarife: Diskriminierung von Frauen hat ein Ende

  1. Kann ich als Mann die Natur verklagen, 5 Jahre länger zu leben? Die bisherige „Regelung“ ist eindeutig mindestens so diskriminierend wie die EU dumpf, inkompetent, gierig und überflüssig.

  2. Wenn aufgrund einer statistisch objektiv höheren Lebenserwartung ein höheres Leistungsfallrisiko besteht, warum soll dann ein höherer Beitrag eine Dikriminierung darstellen? Das ist unlogisch!
    Als Mann habe ich eine geringere Lebenserwartung (Ist doch schon Strafe genug!). Somit ist das Leistungsfallrisiko kleiner und damit sind geringere Beiträge gerechtfertigt. Nun aber soll ich als Mann (das Plus an Jahren und das damit höhere Risiko der Frauen) beitragsmäßig ausgleichen.
    Jeder der einigermaßen logisch denken kann, muß sich hier wundern.
    Was soll das? Nun werde ich als Mann geboren objektiv und unverhältnismäßig benachteiligt u. damit diskriminiert! Vielen Dank auch! Eine wirklich seltsame Rechtssprechung in diesem Lande. Vermutlich stecken wieder irgendwelche psychisch kranken Akademiker dahinter.