CSU-Umweltexperte fordert nach Laufzeitverlängerung regelmäßige Zwischenbilanz

Montag, 6. September 2010, 13:40

Berlin (dts) – Der CSU-Politiker und Obmann der Unionsfraktion im Bundestags-Umweltausschuss, Josef Göppel, sieht nach dem Energiekompromiss der schwarz-gelben Koalition die eigene Regierung „auf einem klaren Kurs, aber nicht in die richtige Richtung“. Gegenüber der „Leipziger Volkszeitung“ (Dienstag-Ausgabe) sagte Göppel zur Begründung: „Ich halte es für erforderlich, dass wir mit den Laufzeitverlängerungen in das Atomgesetz eine regelmäßige Zwischenbilanz einführen, denn sonst hat das Wort Brückentechnologie keinen Sinn.“ Der CSU-Umweltpolitiker betonte, er halte die Laufzeitverlängerungen für „zu lang“. Dies gelte auch „im Hinblick auf die Endlagerung, es fallen ja dadurch jährlich 500 Tonnen hochradioaktiven Atommülls zusätzlich an“.

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