Wikileaks-Aussteiger: Vergewaltigungsvorwürfe gegen Assange keine CIA-Kampagne

Sonntag, 26. Dezember 2010, 12:25

London (dts) – Der ehemalige Sprecher von Wikileaks, Daniel Domscheit-Berg, hält die Vergewaltigungsvorwürfe gegen den Wikileaks-Gründer Julian Assange nicht für eine Kampagne des US-Geheimdienstes CIA. Domscheit-Berg sagte dem Nachrichtenmagazin “Focus”: “Ich halte Julian auch nicht für einen Vergewaltiger.” Assange hatte die gegen ihn erhobenen Vorwürfe zweier Schwedinnen als Komplott der US-Regierung und den Versuch des US-Verteidigungsministeriums bezeichnet, “unsere Arbeit zu zerstören”. Kontakt zu Assange hat Domscheit-Berg seit seinem Ausstieg Ende September nicht mehr. “Das war alles so unschön”, sagte er dem Magazin. “Wir haben fast drei Jahre zusammengearbeitet und jetzt diskreditiert Julian uns als ehemalige Mitarbeiter, die über ihn herziehen.”

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Eine Antwort zu: Wikileaks-Aussteiger: Vergewaltigungsvorwürfe gegen Assange keine CIA-Kampagne

  1. Julian Assange wird Buchautor: Der WikiLeaks-Gründer schreibt seine Autobiografie und hat dafür nach eigenen Angaben bereits millionenschwere Verträge mit Verlagen abgeschlossen. Er brauche das Geld, um sich gegen die Vergewaltigungsvorwürfe in Schweden zu verteidigen. Ich kann mir schon vorstellen, dass das einen Haufen Geld kostet nur, so sei die berechtigte Frage gestellt, wie regelt das jemand, der nicht soviel Geld hat. Derjenige kann doch zwangsläufig nur verlieren.